09.04.2017

BSC gerät durch Doppelschlag auf die Verliererstraße

Der Bonner SC hat sein Gastspiel bei der SG Wattenscheid 09 deutlich mit 3:0 (2:0) verloren.

Bild: Boris Hempel / rheinzoom.photo

Die heimstarken 09er hatten vor eigenem Publikum letztmals im November Punkte abgegeben. Somit war den Rheinlöwen schon vor der Partie klar gewesen, welch anspruchsvolle Aufgabe Sie in der Lohrheide erwarten würde. Doch zunächst kam die Mannschaft von Trainer Zillken vor 618 Zuschauern gut in die Partie und behielt in der Anfangsviertelstunde die Spielkontrolle.Die ersten gefährlichen Chancen konnte aber der ehemalige Bundesligist für sich verbuchen und schließlich auch in Führung gehen.

Nach 31 Minuten war es Demir Tumbul, der zum 1:0 traf, nachdem der Ball zunächst an den Innenpfosten gegangen war. Keine 120 Sekunden später schlugen die Gastgeber in Person von Nico Buckmaier erneut zu und erhöhten auf 2:0 (33.). Die beste Möglichkeit, um noch vor der Pause zum Anschluss zu kommen, hatte Kelvin Lunga im Anschluss an eine sehenswerte Kombination. Der Bonner traf den Ball jedoch nicht richtig und so ging es mit zwei Toren Rückstand auch in die Pause.

Die SGW hätte wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff schon für die endgültige Vorentscheidung sorgen können. Einen Freistoß des ehemaligen Kölners Manuel Glowacz klärte BSC-Keeper Martin Michel zur Ecke. Auch das direkte Duell mit Buckmaier, der auf ihn zulief, konnte der Torhüter für sich entscheiden. Trotz der Wattenscheider Überlegenheit kamen die Gäste ihrerseits zu weiteren Chancen, um den Anschluss herbeizuführen. Am gefährlichsten wurde es, als Lucas Musculus nach 66 Minuten nur den Innenpfosten traf. Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich Glowacz, der einen Freistoß zum 3:0-Endstand (75.) verwandelte.

"Meine Jungs sind keine Maschinen. Man hat einfach die Heimstärke des Gegners erkannt. Wir müssen das Spiel jetzt schnell abhaken", wusste BSC-Cheftrainer Daniel Zillken die Niederlage gut einzuordnen. Die Chance auf Wiedergutmachung haben die Rheinlöwen bereits am kommenden Gründonnerstag. Mit RW Oberhausen wartet dann erneut eine Mannschaft aus dem Ruhrgebiet als Gegner.

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