Mein Rheinfussball

19.04.2017

„Bekämen in Müngersdorf ein Millionengrab“

In der aktuellen Debatte um den möglichen Ausbau des RheinEnergieStadions hat die Ratsfraktion der Köln-SPD Stellung bezogen.

Der 1. FC Köln ausserhalb von Müngersdorf? Derzeit noch unvorstellbar!

Die Bundestagsabgeordnete und Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes bekennt sich zum Traditionsstandort des 1. FC Köln und fordert eine zukunftsweisende Weichenstellung: „Ich unterstütze den FC in seinem Bestreben, auch in Zukunft in Müngersdorf spielen zu können. Der Verbleib am bisherigen Standort wäre die beste Lösung.“

Sowohl mit Blick auf die notwendige Planungssicherheit für den FC, als auch mit Blick auf die Bewerbung der Stadt Köln für die Europameisterschaft 2024 ergibt sich eine besondere Eilbedürftigkeit und Bedeutsamkeit der Prüfung.
„Für alle Fragen rund um Lärmschutz und Verkehrsproblematik müssen schnell und beherzt Lösungen aufgezeigt werden“, ergänzt der SPD-Fraktionsvorsitzende und Landtagskandidat Martin Börschel.

Die SPD-Fraktion hat in einer Anfrage die Stadtverwaltung aufgefordert, baldmöglichst Antworten zu liefern. Börschel kommentiert die Initiative des 1. FC Köln, sich auch nach Alternativstandorten umzusehen: „Nach den chaotischen Erfahrungen, die der Verein im Zuge des geplanten Geißbockheim-Ausbaus mit dem Bündnis von Grünen und CDU gemacht hat, ist das nachvollziehbar. Aber ein Auszug des FC aus dem Rheinenergiestadion hätte aus Sicht der SPD-Fraktion schwer wiegende Folgen für den städtischen Haushalt: „In diesem Fall bekämen wir in Müngersdorf ein Millionengrab – mit Folgen, die der Steuerzahler tragen müsste. Dieses Szenario müssen wir vermeiden!“

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