29.04.2017

„Freuen uns auf das, was da kommt“

Der FC Carl Zeiss Jena stände seit gestern Abend endgültig als Relegationsgegner von Viktoria Köln fest.

Freude über den Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft! / Bild: FC Carl Zeiss Jena

Den Thüringern reichte ein 1:1 gegen RB Leipzig II um den Staffelsieg in der Regionalliga Nordost perfekt zu machen, da der ärgste Verfolger Energie Cottbus das brandenburgische Derby beim SV Babelsberg mit 1:2 verlor. Bei zwölf Punkten Vorsprung sind die Jenenser drei Spieltage vor Schluss nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen.

„Mit 36 darf ich nochmal so einen Staffelsieg feiern, überragend! Einziger Wehmutstrophen ist natürlich, dass es jetzt erst richtig losgeht“ freute sich Kapitän und Ex-Bundesligaprofi René Klingbeil gegenüber dem MDR über die Meisterschaft. Er war sich aber auch dessen bewusst, dass diese nur ein Etappenziel darstellt. „Wir freuen uns auf das was da kommt und wollen natürlich auch mit dem Herz und der Leidenschaft, so wie wir heute gearbeitet haben, auch die Relegationsspiele angehen.“

Der FC Carl Zeiss wartet seit dem Abstieg 2012 auf die Rückkehr in die 3. Liga, wo der Club vier Jahre in Folge spielte. Zuvor hatte der dreimalige DDR-Meister auch schon einige Jahre in der 2. Bundesliga verbracht, spielte zuletzt 2008 dort. Die Aufstiegsspiele zur 3. Liga werden am Sonntag, den 28. Mai und Mittwoch, den 31. Mai, stattfinden, wobei die Viktoria im Hinspiel Heimrecht hätte.

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