26.08.2017

Viktoria unterliegt nach kuriosem Eigentor

Der 1:0-Siegtreffer für Rot-Weiß Oberhausen fällt durch einen missglückten Klärungsversuch.

Die Höhenberger hatten vor 2224 Zuschauern im Niederrheinstadion bereits nach vier Minuten die große Möglichkeit, um in Führung zu gehen, doch Kemal Rüzgar scheiterte allein vor dem Oberhausener Gehäuse an Keeper Robin Udegbe. Auch in der Folge hatte die Viktoria mehr vom Spiel, konnte die Überlegenheit gegen eine kompakte RWO-Defensive aber kaum in zwingende Chancen ummünzen, sodass es nach 45 Minuten ohne Tore in die Kabinen ging.

Im zweiten Durchgang versuchten die Gastgeber dann offensiver zu agieren. Die erste gute Gelegenheit des zweiten Abschnitts besaßen allerdings erneut die Gäste. Nach 52 Minuten war es Dominik Lanius, der knapp neben den Kasten der Kleeblätter köpfte.


Vom Spielverlauf deutete viel auf ein torloses Remis hin. Doch dann wollte Viktorias Verteidiger Daniel Reiche den Ball rund 35 Meter vor dem eigenen Gehäuse klären, erwischte die Kugel aber so, dass sie als Bogenlampe in Richtung des eigenen Kastens flog und ohne Chance für Torwart Sebastian Patzler zum 1:0 (80.) einschlug. Von diesem Schock erholten sich die Kölner letztendlich dann nicht mehr, sodass RWO den glücklich entstandenen Erfolg über die Zeit bringen konnte.

Gegenüber RevierSport betonte Viktorias Trainer Marco Antwerpen, dass seine Mannschaft trotz der Niederlage ein gutes Spiel gemacht hatte: „Wir sind richtig gut reingekommen und müssen nach fünf Minuten das 1:0 machen. Auch danach haben wir ein Topspiel gemacht, hatten viele Ballgewinne und eine variable Spieleröffnung. Das war so, wie wir uns das vorgestellt haben. Insgesamt haben wir uns aber zu wenig Torchancen herausgespielt.“



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