Mein Rheinfussball

26.08.2017

Wiedersehen nach nur 77 Tagen

U 23 der Fortuna beginnt die Saison in Oberpleis

Szene vom letzten Spieltag: Gianluca Pavone (l.) ist bei der U 23 der Fortuna wieder mit von der Partie.

77 Tage sind erst vergangen seit dem letzten Auftritt in der Basalt-Arena. Es war am letzten Spieltag der Landesliga 1 2016/17. Damals gewann der TuS Oberpleis zu Hause mit 3:2 gegen die U 23 der Fortuna. Am ersten Spieltag der neuen Saison treffen beide Mannschaften am Sonntag (14 Uhr) erneut auf dem Kunstrasenplatz in dem Stadtteil von Königswinter aufeinander.

Bereits nach 24 Minuten lagen die Kölner damals nach Treffern von Tim Miebach (2) und Lars Lokotsch mit 0:3 hinten. Eine furiose Aufholjagd der Südstädter in der zweiten Halbzeit mit Toren von Christian Grummert und Calar Bahadori wurde nicht mehr belohnt.

„Wir sind gewarnt. Das wird uns hoffentlich kein zweites Mal dort passieren“, sagt Stefan Kleefisch. Der Teammanager der U 23 weiß, was seine Mannschaft erwartet. „Oberpleis kommt sehr über die mannschaftliche Geschlossenheit und sie haben mit ihrem Kapitän Miebach eine echte Galionsfigur.“ Dass die Hausherren nach dem Schlusspfiff wieder „und so schlugen wir nach altem Brauch, Fortuna mit dem dicken Hammer auf den Bauch lustig, lustig, lustig tralalala“ im Mittelkreis anstimmen, dies würden die Kölner gerne vermeiden. „Wir haben mit Oberpleis, Wiehl, Rheinbach und Schlebusch ein sehr schweres Auftaktprogramm vor der Brust. Insofern wäre ein guter Start für unsere junge Mannschaft wichtig“, betont Kleefisch.

In der Vorbereitung wusste die Mannschaft von Trainer Robert Moran durchaus zu überzeugen. Es gab in neun Testspielen keine Niederlage und nur zwei Unentschieden. „Das ist gut für das Selbstvertrauen und zeigt, dass gewisse Abläufe funktionieren. Aber beim Anpfiff zählt das alles aber nicht mehr. Dafür können wir uns nullkommanull kaufen“, so der Teammanager. Insbesondere offensiv sind die Kölner schwer auszurechnen. „Wir haben fünf, sechs sehr gefährliche, schnelle Stürmer im Kader. Für einen Treffer sind wir immer gut. Es wird in Oberpleis darauf ankommen, in den Zweikämpfen dagegenzuhalten“, sagt Kleefisch.

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