Mein Rheinfussball

12.09.2017

Derbyzeit im Kreispokal Rhein-Erft

Gleich drei der vier Viertelfinal-Partien sind Nachbarschaftsduelle.

Pokalfight unter Flutlicht: Wie bereits vor einer Woche bei der Viktoria, ist Frechen 20 in Königsdorf erneut in einem Stadtduell gefordert.

Als größter Aussenseiter geht dabei der TuS BW Königsdorf ins Spiel mit dem Landesligisten SpVg Frechen 20, die nachdem Achtelfinalspiel bei der Viktoria erneut innerhalb der Stadtgrenzen gefordert ist. „Wir sind im Gegensatz zum Gegner viel schlechter in die Liga gekommen, haben dort erst einen Punkt geholt. Von der Ligazugehörigkeit kann es auch nicht gravierender sein: Kreisliga A gegen eine ambitionierte Landesliga-Mannschaft“ so TuS-Trainer Jürgen Strumpen, der mit seiner jungen neu formierten Mannschaft versuchen möchte „etwas mitzunehmen und draus zu lernen. Es ist für uns eine große Ehre überhaupt dieses Spiel haben zu dürfen.“ Zu allem Überfluss muss der Trainer vor diesem „Highlight des Jahres“ auch noch verletzungsbedingt auf einige wichtige Stammkräfte verzichten.

Gut in Form präsentiert sich derweil Berzdorf, das den Fünftligisten Wesseling-Urfeld in der eigenen BerzArena ärgern und Revanche für die Pokalpleite vor zwei Jahren nehmen will. Damals unterlag der SSV noch als Kreisligist dem großen Lokalrivalen knapp mit 2:3. Mittlerweile als Bezirksligist unterwegs erwischte Berzdorf einen Traumstart und gewann alle drei Saisonspiele, zuletzt mit 3:4 in Geyen (Spielbericht). Die Spvg wartet in der Mittelrheinliga derweil noch auf den ersten Saisonsieg. „Wir werden Vollgas nach Berzdorf gehen und einen Pokalfight zeigen“ ist Wesselings Trainer Josef Farkas weit davon entfernt den klassentieferen Gegner zu unterschätzen.


Nur leicht favorisiert geht derweil der FC Hürth in das Derby mit dem GKSC Hürth, denn der Saisonstart in der Mittelrheinliga verlief alles andere als reibungslos. Nach zwei Remis zum Auftakt gegen Euskirchen und in Pesch setzte es zuletzt eine 0:1-Heimniederlage gegen Alfter. Der GKSC geht unterdessen mit mit Rückenwind ins Spiel, fuhr zuletzt beim 1:2 in Erftstadt den ersten Saisonsieg ein und würde gerne die Überraschung vom Vorjahr wiederholen: Damals siegten die Gleuel-Knapsacker an gleicher Stelle ebenfalls im Viertelfinale mit 1:0. Anschließend zog die Mannschaft von Sebastian Neumann-Rystow sogar ins Finale ein und musste sich dort erst dem SC Brühl geschlagen geben.

Ein Duell auf Augenhöhe erwartet die Zuschauer derweil zwischen dem Bezirksligisten GW Brauweiler und dem Landesligisten SC Brühl. Cüneyt Karaca, Trainer der Grün-Weißen, glaubt an eine gute Chance aufs Weiterkommen und möchte sich dabei nur auf die eigene Mannschaft, nicht auf den klassenhöheren Gegner konzentrieren. „Wir wollen uns auf unsere Stärken verlassen und werden versuchen dagegen zu halten. Wir wollen zu Hause das Spiel selbst gestalten und versuchen wenige Fehler zu machen. Uns ist egal, ob das eine Landesliga-Mannschaft ist. Wir haben keine Angst und sind in der Lage sie zu schlagen.“

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