20.09.2017

Favoritenschreck gestoppt, Titelverteidiger erneut im Finale

Der SSV Berzdorf unterliegt dem SC Brühl im Kreispokal-Halbfinale mit 2:6 (1:1).

Das Tor des Abends: Beleyi zieht ab und trifft aus etwa 35 Metern zum 2:6 / Bild: Pass Schuss Tor

Die Gastgeber gingen zwar ersatzgeschwächt, aber mit viel Selbstvertrauen und Engagement in die Partie, wollten diese unbedingt für sich entscheiden. Der favorisierte Titelverteidiger konnte das Spiel jedoch unter Kontrolle bringen. „Wir haben versucht die sehr starken Angriffe des Gegners abzufangen, und ihnen den Schwung zu nehmen, über Ballbesitz und Postionsspiel die Begegnung zu kontrollieren. Das haben wir geschafft und sind folgerichtig in Führung gegangen“ so Brühls Trainer Tilmann Waegner. 

Das 0:1 für den Favoriten erzielte Kapitän Lukas Rösch, der nach einer langen Flanke von Mohamed Amine Abouer-Raja einköpfen konnte. Kurz vor der Pause kam Berzdorf jedoch etwas überraschend zum Ausgleich: Marin Löbach zog ab und traf in die untere linke Ecke zum 1:1 (43.).


Zur Pause stellten die Gäste dann nochmal um und gingen kurz nach dem Seitenwechsel erneut in Front. Vorbereitet über die linke Seite war es erneut Rösch, der mit einem Schuss von der Strafraumgrenze zum 1:2 traf (46.). Zwölf Minuten später konnte dann Abouer-Raja nach eine Hereingabe von Tim Wiling auf 1:3 (58.) erhöhen.

Der Bezirksligist schlug jedoch zurück und kam nur neun Zeigerumdrehungen später zum Anschlusstreffer durch Marco Fauck, der nach einer vermeintlich geklärten Situation abzog und aus etwa 20 Metern das 2:3 (67.) erzielte.
Spannung kam allerdings nicht mehr auf, denn anschließend machte Brühl kurzen Prozess und trieb das Ergebnis weiter in die Höhe. Zunächst war es der eingewechselte Tolga Gercek, der nach einer Hereingabe aus kurzer Distanz den Fuss hinhielt und das 2:4 (73.) erzielte. Dann avancierte der Joker vom Vollstrecker zum Vorlagengeber und bediente Abouer-Raja, der mit seinem zweiten Tor für das 2:5 (79.) sorgte. 

Der Schlusspunkt und das mit Abstand schönste Tor waren jedoch Wiyao Theodore Beleyi vorbehalten. In der 79. Minute eingewechselt traf der erst 17 Jahre alte Stürmer aus rund 35 Metern zum 2:6-Endstand (87.) für die Schlossstädter.

„Das war ein berauschender Pokalabend“ so Brühls Trainer Waegner, dessen Joker stachen und der auch voller Respekts für die Leistung des Aussenseiters war: „Sie haben ein Riesenspiel gemacht und das Ergebnis ist für meinen Geschmack einen Ticken zu hoch ausgefallen. Aber ich würde trotzdem sagen, dass unser Sieg auf jedenfall verdient war.“

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