21.09.2017

Küsters richtet deutliche Worte ans Team

0:3 in Wuppertal! Der Fruststachel sitzt beim amtierenden Meister Viktoria Köln tief. Nach neun Spielen stehen nur 13 Punkte zu Buche. Der Sportliche Leiter spricht Tacheles.

Küsters: "Mit diesem Auftritt ist die Grenze erreicht, das werden wir nicht mehr weiter akzeptieren."

Stephan Küsters wollte nach dem indiskutablen Auftritt der Viktoria in Wuppertal (Spielbericht) nichts schönreden. Im RevierSport-Interview richtet er deutliche Worte an die Mannschaft.

Stephan Küsters, wie erklären Sie sich diese Niederlage?
Ganz einfach: Wenn du ohne die richtige Körpersprache spielst, dann verlierst du im Fußball. Das war neben der zweiten Halbzeit gegen Erndtebrück, wo wir einen 2:0-Vorsprung noch verspielen, das Schlechteste, was ich in dieser Saison von unserer Mannschaft gesehen habe. So kann das nicht mehr weiter gehen. Die Jungs müssen aufwachen.


Neun Spiele und nur 13 Punkte: Damit kann die Viktoria nicht zufrieden sein...
Das ist eine schlechte Bilanz. Mit dieser Ausbeute ist niemand bei uns im Verein zufrieden. Spätestens nach dem Wuppertal-Spiel sollten bei uns alle Alarmglocken angehen. Wir spielen einfach nicht gut und haben in Wuppertal auch in der Höhe verdient verloren. Ich sage es noch deutlicher: Mit diesem Auftritt ist die Grenze erreicht, das werden wir nicht mehr weiter akzeptieren.

Was heißt das?
Der Trainer hat jedem Spieler eine Chance gegeben. Jeder hatte die Möglichkeit sich zu präsentieren. Nicht alle Spieler haben sich bislang von ihrer besten Seite gezeigt. Wir werden die Tage jetzt ganz genau hinschauen, wer, was im Training anbietet und dann eine Elf gegen Uerdingen auf das Feld schicken, von der wir überzeugt sind, dass sie das Spiel gewinnt. Wir müssen jetzt den KFC schlagen. Da brauchen wir nicht drumherum zu reden. Damit das gelingt, benötigen wir eine komplett andere Körpersprache als in Wuppertal. Falls wir das anbieten, was wir in Wuppertal präsentiert haben, werden wir gegen diese abgezockte Uerdinger Mannschaft unser blaues Wunder erleben.

Quelle: Krystian Wozniak / RevierSport

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