24.09.2017

Torloses Remis mit Lichblicken

Bei Viktorias 0:0 gegen den KFC Uerdingen stimmte die Leistung und Sven Kreyer feierte nach fünf Monaten Verletzungspause sein Comeback.

Felix Backszat besaß im ersten Durchgang die besten Chancen auf Seiten der Viktoria. / Bild: © Peter Ciper

Im Vergleich zur Niederlage in Wuppertal brachte Trainer Marco Antwerpen mit Hendrik Lohmar, Lukas Nottbeck und Simon Handle drei neue Spieler in der Startelf. Die Viktoria wollte gegen den Tabellenführer zunächst defensiv stabil stehen und dann mit schnellen Umschaltbewegungen offensiv aktiv werden. Dieser Plan ging insofern auf, dass die Gäste im ersten Abschnitt nur zu einem gefährlichen Abschluss durch Marcel Reichwein kamen. Auf der anderen Seite hatte hingegen Felix Backszat die besten Chancen, um die Höhenberger in Führung zu bringen.

Zehn Minuten nach der Pause war es dann Timm Golley, der nach Vorarbeit von Steffen Lang am glänzend reagierenden Gästekeeper René Vollath scheiterte. Anschließend brachte die Einwechslung von Kevin Holzweiler viel Schung in die Partie. Der Flügelflitzer bereitete zunächst eine gute Chance für Mike Wunderlich vor, dann wurde ein eigener Versuch erst kurz vor der Linie geklärt.

Nach 79 Minuten kam auch Sven Kreyer ins Spiel, der zuvor fünf Monate verletzt gefehlt hatte. Der Rückkehrer hätte in der Folge auch noch zum Matchwinner werden können, besaß eine hochkarätige Möglichkeit, um die Viktoria spät in Führung zu bringen.

„In der zweiten Halbzeit waren auch die Torchancen da, wie wir uns das vorgestellt haben“ stellte Kölns Trainer Marco Antwerpen fest, dass seine taktischen Vorstellungen nach dem Seitenwechsel aufgingen, stellte aber auch fest: „Im Moment ist es aber auch einfach so, dass uns etwas das Glück fehlt. Bei dem Pfostenschuss kurz vor Schluss in Führung zu gehen, das hätte uns mal gut getan.“ Der Übungsleiter fand aber, dass das Remis „ein gerechtes Ergebnis ist auf dem wir aufbauen können.“

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