05.10.2017

„Kein Wunschgegner“ - Stimmen zur 1. Runde im Bitburger-Pokal

Mit gemischten Gefühlen, aber überwiegend positiv, nahmen die Verantwortlichen der Kölner und Rhein-Erft-Clubs die Auslosung zur Kenntnis.

Einen echten Kracher erwischte dabei Borussia L.-Hohenlind, das auf Alemannia Aachen trifft. „Wir freuen uns riesig und werden alles dafür tun, dass es ein schöner Pokaltag für alle Beteiligten wird“ so Aldo Majunke, der sportliche Leiter des Landesligisten. Derzeit wird jedoch geprüft, ob der Traditionsverein überhaupt auf der heimischen Westkampfbahn empfangen werden kann. Aufgrund des zu erwartenden Zuschauerandrangs scheint beispielsweise ein Umzug ins nahe gelegene Franz-Kremer-Stadion möglich.

Beim Duell zwischen dem SC Brühl und FC BW Friesdorf freuen sich die beiden befreundeten Trainer über das sportliche Wiedersehen und begegnen sich gegenseitig mit viel Respekt.
Giuseppe Brunetto (Trainer FC BW Friesdorf): „Ein guter Gegner, der sich unter meinem Kollegen Tilman weiterentwickelt habt. Ich freue mich insbesondere auf ihn.
Tilman Waegner (Trainer SC Brühl): „Friesdorf ist eine absolute Top-Mannschaft in der Mittelrheinliga. Ich bin mit 'Pepe', dem Trainer, befreundet. Er macht da hervorragende Arbeit. Das ist eine sehr sehr kompakte, starke, gut eingestellte Mannschaft. Wir werden entweder gewinnen oder lernen. Ich hoffe aus das Erstere, aber gegen so einen Gegner sind wir definitiv der Underdog.“

Die SpVg Frechen 20 erwartet mit dem VfL Alfter ebenfalls einen Mittelrheinligisten aus dem Fussballkreis Bonn.
Sahin Yildirim (Vorsitzender SpVg Frechen 20): „Alfter ist natürlich ein unfassbar starker Gegner und absoluter Favorit. Wir freuen uns dennoch drauf, uns gegen einen etablierten und ambitionierten Mittelrheinligisten messen zu können. Für unsere junge Mannschaft ist es ein weiteres Highlight diese Saison und ebenso nützlich im Reifeprozess. Ich wünsche dem Team einen guten Tag und das Quentschen Glück was uns im Finale fehlte.“

Bei der SG Worringen läge derweil die Annahme nahe, dass der Club mit dem Los „1. FC Spich“ eher weniger glücklich ist. Schließlich trifft man auswärts auf einen anderen Bezirksligisten anstatt vor heimischem Publikum auf einen vermeintlichen Hochkaräter. Trainer Abdullah Keseroglu bewertet die Aufgabe jedoch positiv: „Ich finde die Auslosung gut. Wir gehen nicht als Außenseiter in das Spiel. So sind die Chancen etwas größer, als wenn wir einen Oberligisten oder so bekommen hätten. Wir freuen uns auf dem FVM-Pokal und nehmen diesen sehr ernst.“

„Kein Wunschgegner“ sei derweil der VfL Vichttal, so Peschs Trainer Peter Mauss, der eine „harte Nuss“ erwartet und sich „über einen höherklassigen Gegner gefreut hätte“. Sein Kollege Ali Meybodi sieht das erwartungsgemäß ähnlich: „Einen Ligakonkurrenten wünscht man sich ja in der Regel nicht unbedingt, aber da man das weder beeinflussen, geschweige denn ändern kann, nehmen wir es, wie es ist und freuen uns auf ein intensives Spiel.“ Immerhin hat der FC Pesch gegen den Ligarivalen Heimrecht!

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