11.10.2017

Pokalkracher auf der WKB!

Borussia Lindenthal-Hohenlind wird gegen den Regionalligisten Alemannia Aachen auf der heimischen Westkampfbahn antreten.

Die Westkampfbahn unter Flutlicht im Schatten des benachbarten RheinEnergieStadions.

Etwas überraschend verzichtet der Landesligist damit auf einen Umzug in ein größeres Stadion. Über diesen wurde spekuliert nachdem Hohenlind vor knapp einer Woche die traditionsreiche Alemannia als Gegner zugelost bekam. Obwohl nur noch Regionalligist, mobilisieren „die Kartoffelkäfer“ immernoch die Massen und kommen in dieser Saison vor heimischem Publikum auf einen Zuschauerschnitt von knapp 6300. 

Die Westkampfbahn im Schatten des RheinEnergieStadions verfügt offiziell über ein Fassungsvermögen von 1.500 Stehplätzen. Eine Tribüne ist nicht vorhanden. Aufgrund des zu erwartenden Andrangs war allgemein über ein Ausweichen in das benachbarte NetCologne Stadion (3.000 Plätze) der Deutschen Sporthochschule oder das nicht weit entfernte Franz-Kremer-Stadion im RheinEnergieSportpark (5.500 Plätze) spekuliert worden.

Kurios: Vor knapp 13 Jahren trug Alemannia Aachen noch im benachbarten RheinEnergieStadion seine Heimspiele in der Europa League aus. Der damalige Zweitligist hatte sich als Vize-Pokalsieger für den Wettbewerb 2004/05 qualiziert und durfte seinerzeit im alten Tivoli nicht europäisch antreten. Nun geht es also etwas weiter westlich um den Einzug in die 2. Runde des Verbandspokals.

Das Pokalspiel der 1. Runde des Bitburger-Pokals 2017/18 wurde final auf Donnerstag, den 19. Oktober 2017 terminiert.  Anstoßzeit ist 19:30 Uhr. Karten sind an der Abendkasse und im Vorverkauf voraussichtlich ab Freitag erhältlich. Die genauen Verkaufsstellen sollen noch zeitnah kommuniziert werden.

Kommentieren

Vermarktung: