16.10.2017

Joker sticht in der Verlängerung

Der FC Pesch schlägt den VfL Vichttal nach 120 Pokal-Minuten.

Es war das Duell zweier Mittelrheinliga-Aufsteiger, deren Saisonverlauf bisher nicht unterschiedlicher hätte verlaufen können. Während Pesch mit nur einem Sieg aus sieben Spielen auf dem vorletzten Platz steht, ist Vichttal immernoch ungeschlagen. Im Pokal sollte diese Statistik allerdings keine Rolle spielen.

Die Gäste konnten zwar die erste gute Chance des Spiels für sich verbuchen, als Carlo Evertz mit einem Schussversuch an Peschs Keeper Christian Tokgözoglu scheiterte. Doch dann führte eine verunglückte Rückgabe zur Führung für die Gastgeber. Miron Wessels nutzte das Geschenk der VfL-Defensie aus und traf in der 34. Minute zum 1:0. Zuvor war Kevin Ortmann bereits allein auf dem Weg zum gegnerischen Gehäuse gewesen, konnte aber noch kurz vorm Abschluss von einem Verteidiger gestört werden.

Im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt zunächst und Vichttal versuchte vehement zum Ausgleich zu kommen, war aber erst vom Punkt mit diesem Unterfangen erfolgreich. Erdal Celik verwandelte nach 57 Minuten einen Strafstoß zum 1:1-Ausgleich. Und auch in der Folge zeigten die Gäste mehr Zug zum Tor, wurden dabei aber nur einmal richtig gefährlich, als Omer Avdija mit einem Freistoß FCP-Schlussmann Tokgözoglu zum Eingreifen zwang.

Schließlich musste die Verlängerung eine Entscheidung herbeiführen und hier waren die Hausherren wieder die aktivere Mannschaft, konnten erneut in Front gehen. Nach einem Konter war es der eingewechselte Deniz Kayla, der in der 98. Minute zum 2:1 traf. Anschließend kam Vichttal zu einigen Abschlüssen, die allerdings allesamt zu harmlos oder unpräzise waren. Die beste Möglichkeit für einen weiteren Treffer hatte somit Pesch in Person von Wessels, der aus spitzem Winkel VfL-Torwart Moritz Stehling prüfte. Am Ende blieb es jedoch beim knappen 2:1-Erfolg.

„Das war heute ein Pokalfight gegen einen guten Gegner, in dem unser Team am Ende den längeren Atem hatte.
Während wir in der ersten Halbzeit die agilere Mannschaft waren, konnte Vichttal in der zweiten Halbzeit den Druck erhöhen. In der Verlängerung der intensiven Partie waren wir wiederum die aktivere Elf und konnten uns endlich für den Aufwand, den die Jungs betreiben, belohnen“zeigte sich FCP-Trainer Ali Meybodi sichtlich erleichtert. Sein Kollege Peter Mauss pflichtete dem bei: „Wir wollten zeigen, dass wir fussballerisch mithalten können und haben hier auf Augenhöhe mit Vichttal gespielt, die zehn Punkte vor uns in der Tabelle stehen.“

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