25.10.2017

Ceylan trifft beim Startelfdebüt

Fortuna Köln zittert sich bei Union Schafhausen mit einem knappen 0:1-Erfolg ins Achtelfinale des Bitburger-Pokals.

Gelungenes Startelfdebüt für Ali Ceylan (2.v.l.): Der 19-jährige erzielte das Siegtor! / Bild: Sebastian Bertram, Fortuna Köln

Im Beecker Waldstadion, wohin der Landesligist sein Heimspiel verlegt hatte, rotierte Gästetrainer Uwe Koschinat kräftig durch. Mit Kyere und Pazurek standen nur zwei Akteure aus dem Meppen-Spiel in der Anfangsformation. Auf der anderen Seite gaben derweil Jannik Bruhns, Aaron Eichhorn, Ali Ceylan und Amir Falahen ihr Startelfdebüt in einem Pflichtspiel für die Fortuna.

Trotz der Umstellungen übernahm der Drittligist vor 550 Zuschauern erwartungsgemäß die Spielkontrolle und kam auch zu ein paar Abschlüssen. Richtig gefährlich wurde es dabei und auch in der Folge allerdings nicht. Die beste Chance des ersten Durchgangs hatten nach 31 Minuten tatsächlich die Gastgeber, als Frederik Lenzen alleine auf das Kölner Gehäuse zulief, Bernard Kyere ihn jedoch grade noch rechtzeitig stellen konnte.


Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Fortuna etwas den Druck und konnte nach einem schönen Zusammenspiel über mehrere Stationen schließlich in Führung gehen. Christopher Theisen sicherte auf links den Ball und über Amir Falahen und Okan Kurt kam dieser zum 19-jährigen Ali Ceylan, der den Überblick behielt und trocken zum 0:1 (55.) ins Union-Gehäuse einschob.

Dem zweiten Treffer am nächsten kam anschließend Lars Bender, der von der Strafraumgrenze abzog, aber an Schafhausens Keeper Alexander Lüpges scheiterte. Kurz darauf bekam der Aussenseiter auf der Gegenseite die Riesenchance zum Ausgleich: Aus spitzem Winkel war es Sebastian Kranz der den Ball am leeren Fortuna-Tor vorbeisetzte. 

Diese Gelegenheit leitete eine heiße Schlussphase ein, in der sich das Spielgeschehen immer mehr in Richtung des Kölner Strafraums verlagerte. Zwingende Chancen entstanden daraus zwar nicht, aber Schafhausen wirkte auf einmal brandgefährlich. Der Favorit kam kaum zur Entlastung und musste somit nochmal zittern, brachte seinen knappen Sieg aber am Ende über die Zeit.

Fortunas Trainer Uwe Koschinat konnte mit dem Spiel seiner Mannschaft natürlich nicht zufrieden sein: „Man hätte heute einen deutlicheren Unterschied sehen müssen und damit meine ich nicht zwingend das Ergebnis, sondern die Art des Spiels. Deswegen haben wir uns in die nächste Runde gezittert.“ Bedauerlich fand der Übungsleiter, dass die Spieler aus der zweiten Reihe, auch im Hinblick auf höhere Aufgaben, ihre Chance nicht nutzen konnte: „Das muss man so ehrlich sagen, die Eigenwerbung war da heute nicht die beste.“ Nichtsdestotrotz hatte er auch lobende Worte für den Gegner übrig: „Was in Schafhausen in den letzten Jahren entstanden ist, das ist wirklich vorzeigbar.“

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