29.10.2017

Derbyniederlage für Wegberg-Beeck

Gegen Alemannia Aachen unterlagen die Beecker mit 1:3 (0:2).

Bild: Fuppes muss dreckig bleiben

Vor guter Kulisse von 1311 Zuschauern im Waldstadion kamen die Gäste besser ins Spiel und frühzeitig zu guten Chancen, um in Führung zu gehen. Zunächst scheiterte Daniel Detlef Hammel und dann Mergim Fejzullahu per Freistoßan Beecks Keeper Stefan Zabel. Dennoch blieb die Alemannia am Drücker, hatte mehr vom Spiel und ging schließlich auch verdient in Front.

Innerhalb von nur fünf Minuten waren es Marcel Damascheck per Drehschuss (0:1,23.) und dann Babatunde Torunarigha per Flachschuss aus 18 Metern (0:2,28.), die eine beruhigende Pausenfürhung für Aaachen rausschießen konnten. Die beste Möglichkeit zum Anschlusstreffer hatte kurz vor der Halbzeit Maurice Passage mit einem Schuss neben das Tor.


Bereits kurz nach dem Seitenwechsel waren wieder die Gäste am Drücker und verpassten es durch Fejzullahu und Meik Kühnel für noch klarere Verhältnisse zu sorgen. Somit konnte Wegberg-Beeck nach 62 Minuten nochmal etwas Spannung in die Partie bringen und den Anschlusstreffer erzielen. Nachdem Nico Czichi diesen kurz zuvor bereits auf dem Fuss hatte, war es Shpend Hasani, der aus 22 Metern zum 1:2 (63.) traf. 

Da die Alemannia es in der Folge verpasste gute Gelegenheiten zur Entscheidung zu nutzen, blieb die Begegnung bis in die Nachspielzeit offen. Erst in der 92. Minute sorgte Hammel mit seinem zweiten Treffer für den 3:1-Endstand. Nennenswerte Chancen zum Ausgleich hatten die Gastgeber allerdings zuvor nicht mehr besessen.

Letztendlich war es am Ende ein verdienter Aachener Erfolg. Beecks Teamchef Friedel Henßen wollte „zwar nicht jammern“, wies aber auf den Umstand hin, dass seine Mannschaft die personellen Probelme und Ausfälle gegen eine Mannschaft wie Aachen nicht kompensieren konnte. Unter anderem hatte er seine komplette Stamm-Innenverteidigung ersetzen müssen.

Darüber hinaus lobte er sein Team für dessen Auftritt im zweiten Durchgang und kritisierte es für den ersten Abschnitt: 
„Wie wir in der zweiten Halbzeit zurückgekommen sind, wie wir versucht haben noch das Spiel umzureißen, damit war ich sehr zufrieden. Nicht zufrieden war ich allerdings mit der ersten Halbzeit, da haben einige Spieler trotz der eben genannten Schwierigkeiten 10 oder 15 Prozent zuwenig getan. Da waren wir nicht aggressiv genug, haben nicht gut gegen den Ball gearbeitet und keine Akzente setzen können".

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