09.11.2017

Aussenseiter verkauft sich teuer – BSC schlägt eiskalt zu

Der Bonner SC ist durch einen 0:2-Erfolg bei Viktoria Arnoldsweiler in die zweite Runde des Bitburger-Pokals eingezogen.

Dario Schumacher sorgte per Strafstoß für die frühe Vorentscheidung. / Bild: Boris Hempel, rheinzoom.photo

Vor guter Kulisse von rund 450 Zuschauern im Bertram-Möthrath-Stadion erwischten die Gastgeber einen guten Start und konnten die erste richtig gefährliche Gelegenheit für sich verbuchen. Daito Derauchi war es, der nach feinem Zuspiel von Fabian Djemail knapp verzog und am BSC-Gehäuse vorbeischoss. Schließlich konnten jedoch die favorisierten Gäste mir ihrer ersten echten Chance direkt in Führung gehen. Viktoria-Keeper Simon Ahrens wehrte einen Schussversuch von David Bors nur zur Seite ab, sodass der Stürmer den Ball im zweiten Versuch zum 0:1 (24.) ins Tor schieben konnte.

Noch vor dem Seitenwechsel kam Arnoldsweiler allerdings zu zwei hochkarätigen Ausgleichschancen. Zunächst schoss Kapitän Marvin Störmann nach einem Doppelpass mit Terauchi knapp am Bonner Tor vorbei. Anschließend prüfte Nico Beck den Keeper der Rheinlöwen, Alexander Monath, mit einem Schussversuch aus knapp 20 Metern.

Bereits sieben Minuten nach der Pause fiel dann die Vorentscheidung. Im Anschluss an einen langen Ball wertete der Unparteiische Mario Heller eine Abwehraktion von Fehd Mestiri im Sechzehner als Handspiel und zeigte auf den Punkt. Bonns Dario Schumacher trat aus elf Metern an und verwandelte souverän zum 0:2 in die rechte untere Ecke (52.).

Kurz darauf hatte Djemail nach einer schönen Kombination eine gute Möglichkeit, um den Anschlusstreffer zu erzielen, vergab diese aber aus kurzer Distanz. Auf der Gegenseite verpasste hingegen Vojno Jesic per Freistoß nur knapp den dritten BSC-Treffer. Am Ende blieb es somit beim 0:2-Erfolg für den Bonner SC. Arnoldsweilers Revanche für die Niederlage im letztjährigen Viertelfinale blieb damit aus. In der zweiten Runde sind die Rheinlöwen nun beim TSC Euskirchen zu Gast.

„Wir wussten, dass es hier nicht einfach wird. Kompliment an den Gegner für die couragierte Leistung. Die erste Halbzeit war noch relativ ausgeglichen und wir haben dann zum richtigen Zeitpunkt das 1:0 gemacht“ zählte für BSC-Trainer Daniel Zillken vor allem das Ergebnis und Weiterkommen seiner Mannschaft. Frank Rombey, der Trainer von Viktoria Arnoldsweiler, haderte derweil ein wenig mit dem Spielverlauf und empfand die Entstehung der Gegentore als unglücklich: „Wir waren speziell in der ersten Halbzeit die deutlich bessere Mannschaft. Und auch im zweiten Durchgang haben wir uns absolut nicht verstecken müssen. Schade, dass wir uns nicht belohnt haben, denn eigentlich müssen wir den Platz hier als Sieger verlassen."

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