20.11.2017

FCP-Aufholjagd kommt zu spät

Dem VfL Vichttal unterliegt der FC Pesch mit 2:3 (0:2).

Alex Papazoglu traf nach 71 Minuten zum 1:3 / Bild: Michael Schmidt, FC Pesch

„Das Spiel haben wir im den ersten 45 Minuten verloren“ so Peschs Trainer Peter Mauss. Seine Mannschaft hatte eigentlich recht gut ins Spiel gefunden und war nach zehn Minuten zu einer hundertprozentigen Torchance gekommen, die jedoch kläglich vergeben wurde. „In dieser dominanten Spielphase hätte uns eine Führung beflügelt“ pflichtete Mauss' Trainerkollege Ali Meybodi ihm bei. 

„Stattdessen hat der Gegner zurück ins Spiel gefunden und aus einer richtigen Chance zwei Tore gemacht“ so Meybodi. Zunächst war es Melik Abdullah, der im Anschluss an eine lanke Flanke, die von einem Pescher noch verlängert wurde, per Kopf zum 0:1 (20.) traf. Anschließend, wenige Augenblicke vor der Halbzeit, konnte Melih Yilmaz nach einer Hereingabe von Jan Bach zum 0:2 (45.) einköpfen.

Im zweiten Durchgang schien die Partie dann spätestens nach 61 Minuten entschieden, als Omer Avdija mit einem platzierten Flachschuss aus rund 25 Metern das 0:3 erzielte. „Erst nach dem vermeidbaren Gegentor sind wir aufgewacht und haben unser wahres Gesicht gezeigt“ so Meybodi, dessen Team durch einen Doppelschlag innerhalb von nur drei Minuten den Anschluss herstellen konnte. Nach einer Ecke von Gaeton Maison war es erst Alex Papazoglu, der per Kopf zum 1:3 (72.) traf. Anschließend verwandelte Maison einen Handelfmeter zum 2:3 (75.).

Aufgrund des Handspiels hatte Vichttals Nick Gerhards die Ampelkarte gesehen. Doch in Überzahl spielten die Hausherren nur wenige Minuten, denn schließlich ließ sich Kevin Ortmann zu einer Tätlichkeit hinreißen und sah dafür die Rote Karte. Mit jeweils einem Spieler weniger auf dem Feld kam Pesch anschließend noch zu seinen Möglichkeiten, um den Ausgleich zu erzielen. Doch am Ende blieb es beim 2:3-Erfolg für den VfL Vichttal, der sich somit auch für die 2:1-Niederlage aus dem Bitburger-Pokal revanchieren konnte.

„30 Minuten Fußball spielen reichen nicht, um ein Spiel zu gewinnen. Hinzu kommen noch zwei dumme rote Karten“ fasste Mauss das Spielgeschehen nochmal zusammen. In der Nachspielzeit hatte seine Mannschaft nämlich noch eine weitere Hinausstellung hinnehmen müssen, als der Unparteiische eine Aktion von Maison gegen Avdija ebenfalls – höchst umstritten – als Tätlichkeit wertete. „Eine bittere, weil vermeidbare Niederlage, die wir uns selber zuschreiben müssen“ zog auch Meybodi ein bitteres Fazit. Nach dem hart umkämpften 0:0 in Herkenrath erleidet der FC Pesch somit einen Rückschlag im Abstiegskampf, bleibt aber vorerst über dem Strich.

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