30.12.2017

So lief das Gespräch mit Vollmerhausen

Sein Flirt mit Viktoria Köln kam nicht bei allen gut an. WSV-Finanzvorstand Lothar Stücker bat Stefan Vollmerhausen am Freitag zum Gespräch.

Wird nicht neuer Viktoria-Trainer: Stefan Vollmerhausen. / Bild: Boris Hempel, rheinzoom.photo

"In dem Gespräch stand das Konzept "WSV2020" im Vordergrund, da hierin die Ausrichtung des WSV für die nächsten Jahre klar formuliert ist", verkündete der Verein auf der Homepage. "Die Erfahrungen aus den letzten Wochen konnten erfreulicher Weise so aufgearbeitet werden, dass die Weiterentwicklung unseres rot-blauen Teams wie geplant fortgesetzt werden kann. Damit behält der WSV die Kontinuität, die ebenfalls ein Eckpfeiler des Konzeptes "WSV2020" ist."

Heißt im Klartext: Stefan Vollmerhausen bleibt Trainer. "Stevie" hatte ein Angebot vom Regionalliga-Tabellenführer Viktoria Köln erhalten. Dort sollte er Nachfolger des nach Münster abgewanderten Marco Antwerpen werden. Beide Vereine waren sich bereits über die Ablösemodalitäten einig, ein Wechsel zerschlug sich dann jedoch noch kurz vor Weihnachten. "Wir hatten hervorragende Gespräche mit Stefan Vollmerhausen. Letztendlich ist es aber in diesem Geschäft so, dass alles stimmen muss und beide Parteien zu hundert Prozent von der bevorstehenden Zusammenarbeit überzeugt sein müssen. Wir konnten uns nicht einigen. Wir wünschen Stefan alles Gute in Wuppertal", bestätigte Viktorias Sportlicher Leiter Stephan Küsters auf RevierSport-Nachfrage.

An dem Gespräch hatte neben Stücker und Vollmerhausen auch der Sportvorstand Manuel Bölstler teilgenommen. Ihm wurden zuletzt unter anderem Kontakte zu Rot-Weiss Essen und nach RS-Infos auch VfR Aalen nachgesagt. Beide haben sich im Gespräch mit dem Finanzvorstand zum WSV bekannt. Weitere Flirts in Zukunft sind unerwünscht.

Währenddessen ist Viktoria Köln immer noch auf der Suche nach einem Nachfolger für Antwerpen. Einen neuen Trainer wird es bei den Domstädtern wohl erst im neuen Jahr geben.

Quelle: Stefan Loyda / RevierSport

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