11.01.2018

Bitburger-Pokal: Fortuna nach Arbeitssieg weiter!

Beim TuS Marialinden taten sich die Südstädter schwer, gewannen aber durch ein Tor von Bernard Kyere mit 0:1 (0:0).

Sorgte für die Erlösung: Bernard Kyere / Bild: Timo Thrun, Fortuna Köln

„Wenn du dich als Drittligist so lange schwer tust, muss man auf der einen Seite den Gastgebern ein Kompliment machen“ so Fortuna-Trainer Uwe Koschinat. Vor knapp 1000 Zuschauern in Wahlscheid – wohin der TuS ausweichen musste – übernahm seine Mannschaft erwartungsgemäß von Beginn an die Spielkontrolle, konnte im ersten Durchgang aber kaum zwingende Torchancen rausspielen. Nach einer Viertelstunde war es Manuel Farrona Pulido, der erstmals zum Abschluss kam und das gegnerische Gehäuse knapp verfehlte. Anschließend wurde noch eine Hereingabe von Ali Ceylan gefährlich, konnte aber von Marialindens Keeper Bastian Mühlenhaus entschärft werden.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste den Druck und kamen auch zu einer Vielzahl an Möglichkeiten. Auszeichnen konnte sich dabei mehrmals Mühlenhaus, der Fernschüsse von Farrona Pulido und Daniel Keita-Ruel abwehren konnte. Anschließend war es Christopher Theisen, der nach einer Ecke knapp vorbei köpfte.

Schließlich musste sich Mühlenhaus im TuS-Gehäuse allerdings doch geschlagen geben: Nach einer leicht abgeblockten Hereingabe des eingewechselten Hamdi Dahmani traf Bernard Kyere aus zentraler Position zum erlösenden 0:1 (78.). „Für uns ist das alleine vom Ergebnis her schon ein Erfolg, aber wenn ich das Gegentor sehe: Das ist nicht rausgespielt gewesen, das haben wir ihnen geschenkt“ haderte Marialindens neuer Trainer Frank Gillen ein wenig mit der Entstehung des einzigen Treffers.

Dass es bei diesem geblieben war, hatten die Gastgeber einmal mehr ihrem Schlussmann zu verdanken, der zwei vielversprechende Versuche von Dahmani klären konnte. „Die Mannschaft hat in der Abwehr einfach überragend gestanden“ so Gillen, dessen ersatzgeschwächtes Team – insgesamt standen nur 14 Feldspieler im Kader - offensiv allerdings trotz einiger Nadelstiche keine Akzente setzen konnte.

Fortuna-Trainer Koschinat war derweil trotz des knappen Erfolgs unzufrieden mit seiner Mannschaft: „Wenn ich Marialinden ein Kompliment mache, muss ich logischerweise unsere Leistung auch kritisieren. Wir haben uns in der Summe einfach zu schwer getan. Wir haben das Spiel nicht so dominiert und vor allem nicht so viele klare Möglichkeiten herausgespielt wie man das bei so einem Klassenunterschied erwarten müsste.“ Nichtsdestotrotz erreicht Fortuna Köln im Verbandspokal das Viertelfinale und tritt dort - vorraussichtlich Ende Februar - beim Mittelrheinligisten Borussia Freialdenhoven an.

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