06.02.2018

Trainer zieht Karriereende in Erwägung

Der Bonner SC startet am Sonntag mit dem Nachholspiel in Wiedenbrück in die Regionalliga-Restrunde. Trainer Daniel Zillken denkt ans Aufhören.

Steht seit 2014 beim BSC an der Seitenlinie: Daniel Zillken / Bild: Boris Hempel, rheinzoom.photo

Bonn liegt aktuell nur dank des besseren Torverhältnisses über dem Strich. In den nächsten Wochen, Monaten werden die Rheinlöwen fleißig punkten müssen, um die Liga zu halten. "Wenn wir alles reinhauen und der Kader gesund bleibt, dann haben wir eine sehr gute Chance in der Liga zu bleiben. Davon bin felsenfest überzeugt", betont Daniel Zillken.

Ob es in Bonn auch in der neuen Saison mit Trainer Zillken weitergeht, ist noch offen. Der 50-Jährige, der seit Sommer 2014 in der ehemaligen Bundeshauptstadt Trainer ist, denkt so langsam ans Karriereende. "Der BSC ist ein geiler Klub und die Arbeit macht mir auch viel Spaß. Aber ich weiß nicht, wie lange ich das noch machen. Ich stehe bei Wind und Wetter auf dem Platz. Da könnte ich diese Stunden auch mit meiner Frau im warmen Haus verbringen. Meine Frau und ich waren uns einig, dass mit 50 Schluss ist. Diese Saison ist also schon eine Zugabe", erklärt Zillken, der am 3. August 51 Jahre alt wird, gegenüber RevierSport.

Zillken, der kaufmännischer Angestellter und Verantwortlicher für den Einkauf Sport bei der Galeria Kaufhof ist, kann sich aber durchaus eine andere Position im Verein vorstellen. Nur das Traineramt will er so langsam niederlegen. Mehr als um ein Jahr, falls überhaupt, wird der Rheinländer in Bonn nicht verlängern. Nach Karneval soll es die ersten Gespräche mit BSC-Chef Dirk Mazurkiewicz geben. Zillken, der seit 30 Jahren im Trainergeschäft ist, betont: "Der erste Ansprechpartner bleibt meine Frau. Wenn ich bleiben sollte, dann nur mit ihrer Erlaubnis. Lange wird sie das aber nicht mehr mitmachen."


Quelle: Krystian Wozniak / RevierSport

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