15.03.2018

Prometheus macht das Dutzend voll

Der GSV schlug den SC Mülheim Nord mit 12:1 (5:0).

Freude nach dem Kantersieg in der Kabine. / Bild: GSV Prometheus

„Wir wussten was auf dem Spiel steht gegen einen direkten Konkurrenten auf Augenhöhe“ so Prometheus' Trainer Salvatore Trovato, der seine Mannschaft entsprechend gut auf das 'Sechs-Punkte-Spiel' gegen den SCM eingestellt und heiß gemacht hatte, dass diese sich bereits im ersten Durchgang eine 5:0-Führung rausschießen konnten. 

Den Torreigen eröffnete Shavan Nader, dem bereits nach fünf Minuten der 1:0-Führungstreffer gelang. Anschließend waren Dominic Spitali (2:0,27.) per Strafstoß, Doriel Itumine Ngatseke mit einem Doppelpack (3:0, 31.; 4:0, 35.) und Yasin Dikbasan (5:0, 42.) noch vor dem Seitenwechsel erfolgreich.

Aufgrund des klaren Vorsprungs entschied sich GSV-Trainer Trovato in der Halbzeit zwar dazu, Gelb vorbelastete Akteure draußen zu lassen, gab aber dennoch die Devise aus „weiter voll draufzugehen, denn ich kenne den Gegner ein bisschen und mir war klar, dass sie sich bei diesem Rückstand selbst zerfleischen.“

Trovato sollte recht behalten, denn die Partie wurde ruppiger und sechs Minuten nach dem Seitenwechsel sah auf Seiten der Gäste zunächst Timothy Dekker eine umstrittene Rote Karte wegen angeblichen Nachtretens. Dann gelang Manuel Lindenberg zwar in Unterzahl der Anschlusstreffer zum 5:1 (57.) für Mülheim-Nord, doch Itumine Ngatseke konnte kurz darauf mit seinem dritten Treffer im Spiel den alten Abstand wieder herstellen (6:1, 64.), Julian Potisk weitere neun Minuten später mit das 7:1 (73.) erzielen.

Anschließend bekam Mülheims Ibrahim Atak die Gelb-Rote Karte (76.) und sorgte somit für eine doppelte Unterzahl bei seiner Mannschaft. „Ich glaube dann war die Luft bei denen endgültig raus und wenn es am Ende 20:1 ausgeht, darf sich auch keiner beschweren“ versuchte Trovato anschließend eine Erklärung für den Kantersieg zu finden. Denn in der Folge konnte Prometheus das Ergebnis noch in die Höhe treiben.

Nachdem Itumine Ngatseke sein viertes Tor und damit das 8:1 (77.) erzielt hatte, steuerte Özbey Sercan Yilmaz das 9:1 (79.) hinzu. Anschließend gelang Julian Potisek innerhalb von weniger als zehn Minuten noch ein lupenreiner Hattrick, (10:1,84.; 1:1,88.; 12:1,90.) durch den die Gastgeber das Dutzend schließlich vollmachten.

„Die komplette Mannschaft - egal wer rein kam – war so geil drauf. Jeder wusste was auf dem Spiel steht. Es galt halt die drei Punkte vom Sieg gegen den SC West zu bestätigen“ freute sich Trovato über den zweiten wichtigen Sieg innerhalb von nur vier Tagen. Am Wochenende hatte seine Mannschaft den Tabellenführer mit 4:2 besiegt. Somit konnten die Porzer, die in der Hinrunde arg vom Verletzungspech verfolgt gewesen waren, sechs wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg sammeln.

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