30.01.2018

19 eigene Treffer: Unglaublicher Kantersieg für Panthers!

Die Futsal Panthers Köln schlugen den UFC Paderborn mit 19:1 (6:0) und fuhren damit den höchsten Erfolg unter der Ägide von Trainer Daniel Gerlach ein.

Wer den 9:1-Erfolg der Vorwoche gegen Holzpfosten Schwerte (→ Video-Spielbericht) für einen Kantersieg hielt, wurde nun noch einmal eines besseren belehrt. Begünstigt durch den Umstand, dass die Gäste nur mit fünf Spielern und ohne nominellen Torwart angereist waren, konnte sich der Tabellenführer der Futsalliga West in einen wahren Rausch schießen. „Das spiegelt auch die Probleme im Futsal wieder und von denen man hofft, dass sie bald nicht mehr auftreten. Dem Gegner haben etliche Spieler durch Doppelbelastung gefehlt“ so Panthers-Coach Gerlach.

Alberto Scalera eröffnete nach sechs Minuten den Torreigen (1:0) und ließ anschließend noch zwei weitere Treffer folgen (2:0,11.; 3:0,18.). Kurz darauf brachen beim UFC bereits alle Dämme und Christoph Rüschenpöhler (4:0,18.), Marvin Buß (5:0,18.) sowie Niclas Hoffmans (6:0, 19.) konnten schon vor der Pause das halbe Dutzend voll machen.

Nach dem Seitenwechsel legte Hoffmanns seinen zweiten Treffer nach und traf zum 7:0 (21.), ehe Paderborn durch Andre Noll zum 7:1-Ehrentreffer (23.) kam. Anschließend folgten jedoch noch zwölf weitere Tore für die Panthers durch Michel Schnitzerling (8:1,23.), Scalera (9:1,24.), Rüschenpöhler (10:1,25.; 12:1, 29.), Hoffmans (11:1,27.; 16:1,33.), Asiel Sarmie (13:1, 31.; 15:1, 33.), Joscha Vaas (14:1,33.; 19:1,38.) und Buß (17:1,33.; 18:1,36.).

Trotz des hohen Ergebnisses wollte Kölns Trainer Daniel Gerlach den Gäste-Akteuren aber keinen Vorwurf machen: „Sie haben sich wacker geschlagen und sind fair geblieben.“ Gleichzeitig lobte er jedoch auch seine eigene Mannschaft: „Ich muss ihr ein Kompliment machen, denn sie hat zu keiner Zeit versucht den Gegner durch Tricks oder komische Aktionen zur Schau zu stellen, das Fairplay stand immer an erster Stelle und das spricht auch für den Charakter.“

Aufgrund der Rahmenbedingungen konnten die Panthers auch einigen Spielern Zeit zu geben, um ihre Blessuren auszukurieren: „Da mussten wir nicht alles in die Waagschale werfen. Aber wir haben sowieso den Anspruch, jedes Spiel so ernst wie möglich zu nehmen.“ Den höchsten Saisonsieg seiner Amtszeit wollte der Coach natürlich nicht überbewerten: „Wir sehen alles realistisch, aber 19 Tore muss man trotzdem auch erstmal machen.“

Nicht ganz so einfach wird es wahrscheinlich in zwei Wochen, denn nach der Länderspielpause kommt es dann zum Topspiel beim direkten Verfolger MCH Futsal Club Sennestadt. „Wir blicken auf dieses Spiel natürlich mit großer Vorfreude“ so Gerlach abschließend.

Kommentieren

Vermarktung: