27.09.2017

3. Liga: Vier Absteiger als Kompromiss?

Die Drittligisten positionieren sich zur Regionalliga-Struktur und einer möglichen Neugestaltung von Auf- und Abstieg.

Bei einem Treffen in Frankfurt befassten sich die Vertreter der 3. Liga gestern intensiv mit den aktuellen Diskussionen um die Struktur der Regionalliga und die mögliche Veränderung der dortigen Aufstiegsregelung. Dies wurde deshalb notwendig, da viele der diskutierten Modelle direkte Auswirkungen auf die 3. Liga hätten.  

Die 3. Liga habe in den zehn Jahren seit ihrer Gründung eine positive Entwicklung genommen und verfüge über eine funktionierende Struktur. Diese dürfe nicht gefährdet und aufgrund dessen die Zahl der Absteiger nicht erhöht werden, da dies eine Gefahr für die wirtschaftliche Stabilität der Liga und ihrer Vereine darstellen würde.

Der Wunsch, dass Meister direkt aufsteigen sollen sei verständlich und nachvollziehbar. Um dem gerecht zu werden, präferiert die 3. Liga eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Struktur der Regionalliga, an deren Ende die Reduzierung der Regionalliga auf maximal drei Staffeln steht. Folgerichtig würden dann drei Meister aufsteigen und weiterhin drei Vereine aus der 3. Liga absteigen.

Sollte dies nicht umsetzbar sein, könnten sich die Vereine der 3. Liga als Kompromis auch ein Modell mit vier Absteigern und vier Regionalliga-Staffeln, aus denen alle Meister aufsteigen, vorstellen. Eine Aufstockung der Liga und damit verbundene Erhöhung der Absteigerzahl auf fünf, wird von allen Klubs strikt abgelehnt. Ebenso werden Alternativmodelle mit Aufstiegsspielen, die weiterhin nicht allen Meistern den Direktaufstieg ermöglichen würden, als nicht sinnvoll erachtet. 

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