08.12.2017

Aussenseiter setzt sich durch: Pokalaus für Mittelrheinligist!

Der FC Pesch unterlag im Achtelfinale des Verbandspokals mit 3:1 (1:1) bei Germania Teveren.

Die Gäste traten vor 112 Zuschauern im Heidestadion mit ihrem letzten Aufgebot an, mussten aufgrund von Verletzungen und Sperren auf zahlreiche Spieler verzichten. Bei Dauerregen und durchweichtem Geläuf entwickelte sich dann eine umkämpfte Partie mit wenigen zwingenden Torchancen. Pesch kam zwar nach rund sechs Minuten zu einem ersten Abschluss durch Fatih Sezer, doch nach 17 Minuten waren es schließlich die Hausherren, die ihre erste richtige Möglichkeit zur Führung nutzen konnten.

Jeremy Nzerue konnte nach einem Einwurf Nico Finlay freispielen, der daraufhin FCP-Keeper Shaukat Abd Ali mit einem strammen Schuss zum 1:0 (17.) überwand. Auch in der Folge blieben klare Möglichkeiten Mangelware, doch sechs Minuten vor der Pause gelang dem Mittelrheinligisten der Ausgleichstreffer. Nach einer Kopfballvorlage aus dem Mittelfeld konnte sich Alex Papazoglu durchtanken und zum 1:1 (39.) in die lange Ecke treffen.

Nach dem Seitenwechsel gelang es dem Aussenseiter jedoch erneut in Führung zu gehen. Adrian Szkaradek stahl einem Pescher Gegenspieler den Ball vom Fuss, spielte diesen Finlay in den Lauf, der den Ball daraufhin so auf Enes Yürük, dass die Nummer 18 der Germania aus kurzer Distanz zum 2:1 (58.) einschießen konnte.

Die Gäste versuchten anschließend erneut zu egalisieren, doch echte Chancen sprangen aus diesen Bemühungen nicht mehr heraus. Stattdessen sah Fatih Sezer in der 86. Minute noch eine umstrittene Gelb-Rote Karte, nachdem er im Strafraum mit Teverens Schlussmann zusammen gestoßen war. Kurz zuvor hatten sich die Kölner bereits in einer anderen entscheidenden Szene benachteiligt gefühlt: „Ein klarer Elfmeter für uns wurde nicht gegeben“ so Peschs Trainer Peter Mauss.

In Überzahl konnte der Landesligist in der Nachspielzeit für die Entscheidung sorgen und nach einem Konter über Alexander Back durch Thorsten Trox das 3:1 (92.) erzielen und ins Viertelfinale des Mittelrheinpokals einziehen. „Ich denke, dass der Sieg verdient war, denn wir wollten ihn mehr als der FC Pesch“ so Christian Schnorrenberg, der als Assistent den erkrankten Germania-Cheftrainer Nico Herzog vertrat.

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