28.03.2017

Bitteres Karriereende für „Torphantom“

Ercan Aydogmus, ehemaliger Viktoria- und Fortuna- Publikumsliebling, muss ab sofort mit dem Fussballspielen aufhören.

Das "Torphantom" im Fortuna-Trikot. / Bild: RHEINFUSSBALL

Für das heutige Niederrheinpokal-Halbfinalduell seines aktuellen Clubs Wuppertaler SV gegen Rot-Weiss Essen (2:3) war der 37jährige Stürmer kurzfristig mit Knieproblemen ausgefallen. Die bittere Diagnose ergab nun, dass Aydogmus sich einen schweren Knorpelschaden im Knie zugezogen hat.

In seinem Fall gäbe es wohl nur drei verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die allesamt mindestens eine einjährige Pause nach sich ziehen würden. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass er in wenigen Jahren ein künstliches Kniegelenk benötigen würde und nicht einmal mehr „mit seinen Kindern im Garten spielen“ könnte. Aufgrund dessen zieht der Spieler nun einen Schlussstrich und beendet mit sofortiger Wirkung seine aktive Karriere.

Vor seiner Zeit in Wuppertal spielte Aydogmus von 2013 bis 2015 bei Fortuna Köln (62 Spiele, 21 Tore). Nach Zollstock wechselte er vom Stadtrivalen Viktoria Köln (46 / 17), wo er seit 2011 aktiv gewesen war. Bei den Bonner Rheinlöwen stand er zuvor ebenfalls zwei Jahre unter Vertrag (2008-2010) und hatte dort auch die „effektivste“ Zeit seiner Karriere, traf in nur 65 Einsätzen gleich 37 Mal. Seinen Ruf als „Torphantom“ erwarb sich der Goalgetter aber insbesondere zu seiner Zeit bei der Fortuna, als er oftmals wie aus dem Nichts wichtige Tore für die Südstädter erzielte. Als Publikumsliebling galt er derweil auf fast allen seinen Stationen.

Seinen letzten Einsatz als Spieler hatte Aydogmus somit am vergangenen Wochenende, als er bei der 4:2-Pleite seines WSV bei Schalke II den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 3:2 erzielte.

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