06.08.2017

Eiskalt ausgekontert worden

Viktoria Köln unterlag im ersten Auswärtsspiel beim SV Rödinghausen mit 3:2 (1:1)

Nichs zu holen, gab es für die Viktoria im Häcker-Wiehenstadion. / Bild: © Klaus Lelgemann, Viktoria Köln

Die Partie konnte im Häcker-Wiehenstadion konnte erst mit 25 Minuten Verspätung angepfiffen werden, da ein Schiedsrichterassistent im Stau gestanden hatte. Als es dann los ging kam die Viktoria vor 1376 Zuschauern zunächst gut ins Spiel und attackierte Rödinghausen früh und ging nach 14 Minuten auch verdient in Führung. Nach einem Freistoß von Holzweiler war es Kemal Rüzgar, der sich am langen Pfosten hochschraubte und zum 0:1 einköpfte.

Anschließend fanden die Gastgeber besser in die Partie und in der 25 Minute bereits zum Ausgleich. Maximilian Hippe war ebenfalls nach einer Standardsituation zur Stelle und köpfte gegen die Laufrichtung Viktoria-Keeper Sebastian Patzler zum 1:1 ein. In der Folge gab es Chancen auf beiden Seiten, aber keine weiteren Treffer mehr im ersten Durchgang. Die beste Möglichkeit auf Seiten der Viktoria hatte Mike Wunderlich, der nach schöner Kombination in die Arme des SVR-Keepers schoss. Rödinghausen strahlte vor allem nach Kontern und Standardsituationen immer wieder Gefahr aus.

 Nach dem Seitenwechsel waren es schließlich die Gastgeber, die in Front gehen und die Begegnung somit drehen konnten. Na einem Konter fälschte Daniel Reiche unglücklich ab und Marius Bülter traf zum 2:1 (52.). Zuvor hatte Patzler noch gut gegen Steffen gerettet.

Zwölf Minuten später haderten die Gäste dann mit dem Schiedsrichter, der nach einer Attacke gegen Rüzgar im SVR-Strafraum nicht auf den Punkt zeigte. Drei Minuten später stand der Unparteiische erneut im Mittelpunkt, als er nach einem leichten Schubser vom eingewechselten Lukas Nottbeck gegen Steffen die Rote Karte gegen den Viktoria-Spieler zückte.

Auch in Unterzahl kamen die Höhenberger zu ihren Chancen, doch auch der nächste Treffer fiel auf der Gegenseite. Abermals nach einem Konter war Konstantin Möllering erfolgreich und sorgte sechse Minuten vor dem Ende für 3:1-Vorentscheidung. Der 3:2-Anschlusstreffer, den André Wallenborn in der Schlussminute nach einem Freistoß erzielte, kam schließlich zu spät. In der Nachspielzeit hatte Wunderlich schließlich nochmal die Chance zum Ausgleich, scheiterte aber an Rödinghausens Schlussmann Heimann.

„Letztendlich musste der Gegner nichts machen und nur unsere Geschenke annehmen. Trotzdem finde ich, dass Rödinghausen es gut gemacht hat. Aber geschlagen haben wir uns schon selber“ haderte Viktoria-Trainer Marco Antwerpen, der vor Schiedsrichter noch auf die Tribüne verbannt worden war mit der überflüssigen Niederlage.

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