02.02.2018

Emotionale Stöger-Rückkehr nach Köln

Der FC-Rekordtrainer trifft heute Abend erstmals mit seinem neuen Club Borussia Dortmund auf die Geißböcke.

Bild: Boris Hempel, rheinzoom.photo

Peter Stöger hat selbst keine Vorstellung davon, wie er vom Kölner Publikum heute Abend empfangen wird. Im Interview mit dem 'Kölner Stadt-Anzeiger' sagte der Österreicher: „Für mich ist es sogar noch spannender, wie es mir dabei geht, wie ich mich fühle.“ Der Österreicher lebt in Dortmund im Hotel, wohnt aber auch weiterhin in Köln. Anfeindungen habe er dort bisher nicht erlebt.

Gegenüber dem KSTA betonte der 51-Jährige auch nochmal, dass sein schneller Wechsel nach Dortmund – Nur eine Woche nach seiner Freistellung beim 1. FC Köln – nicht geplant gewesen sei. „Dazu kann ich nur sagen, dass das Schwachsinn ist. Der FC hatte mich entlassen – und ich habe irgendwann das Angebot aus Dortmund bekommen“ so Stöger.

Es hätte aber zuvor im Sommer bereits gute Gespräche mit den BVB-Verantwortlichen gegeben, doch damals merkten beide Parteien, dass der Zeitpunkt für einen Wechsel nicht passte. Dass er dann nach seiner Entlassung so schnell eine neue Aufgabe bei einem Ligarivalen übernahm, sei letztendlich auch nur möglich gewesen, „weil ich nach der Zeit beim FC kein Gefühl der Leere oder Kraftlosigkeit verspürt hatte.“

Für Stöger sei es in Köln auch ein sauberer Abgang gewesen. Am Ende wären gemeinsam einfach zu wenige Punkte geholt worden. Dass der FC unter seinem Nachfolger Stefan Ruthenbeck nun in vier Spielen zehn Zähler sammeln konnte, käme auch für ihn überraschend. Er wünsche seinem Ex-Club auch weiterhin den Ligaverbleib: „Ich hätte richtigen Spaß, sollte die Mannschaft den Klassenerhalt noch schaffen!“

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