10.10.2017

Erleichterung nach ersten Heimsieg

Geyen dreht gegen Marialinden das Spiel und gewinnt 3:2 (1:2).

Auf dem ungeliebten Ascheplatz, wohin die Begegnung aufgrund der Witterung verlegt werden musste, wollten die Gastgeber nach drei sieglosen Spielen in Folge unbedingt gewinnen und sich für ihre zuletzt durchwachsenen Leistungen rehabilitieren. „Wir hatten uns den Kampf ganz groß auf die Fahne geschrieben“ so Trainer Björn Effertz, der einige Umstellungen vornahm und erstmals Timo Schönherr als Rechtsverteidiger einsetzte. 

Kurz nach dem Spielbeginn kam Geyen dann bereits zu einer hundertprozentigen Chance durch Pascal Kirchmeyer, der seinen Meister jedoch in TuS-Keeper Bastian Mühlenhaus fand. Fast im direkten Gegenzug waren es dann die Gäste, die nach einem langen Einwurf von der Seite in Führung gingen: Der Ball wurde verlängert und per Volleyaufsetzer in Richtung Germania-Gehäuse befördert, wo Andre Peters mit dem Kopf zur Stelle war und das frühe 0:1 (3.) erzielte.

In der Folge wiederholte sich diese Szenerie noch ein weiteres Mal: Zunächst war es Felix Klein, der mit einem Schussversuch aus rund 16 Metern knapp das gegnerische Gehäuse und den Ausgleich verpasste. Stattdessen konnte Marialinden auf der Gegenseite nach einer Unordnung in der Germania-Defensive durch Rene Engelbertz auf 0:2 (26.) erhöhen. Der Vorsprung war äußerst glücklich für die Gäste, die bis dato vornehmlich mit langen Bällen agiert hatten.

Zehn Minuten später belohnten sich die Gastgeber jedoch für ihre engagierte Leistung: Nach einer schönen Kombination über Ben Blauen und Nico Drosner war es schließlich Benjamin Niggemann, der seinem Bruder Florian wunderbar das 1:2 (36.) auflegte.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte Geyen anschließend an seine gute Vorstellung des ersten Durchgangs an, ließ defensiv kaum was zu und kam selbst zu einer Vielzahl an Chancen. Nur zehn Minuten nach Wiederanpfiff konnte Nico Drosner im gegnerischen Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden und es gab Strafstoß für die Gastgeber, den Benjamin Niggemann zum 2:2 (55.) verwandelte.

In der Folge wollten die Gastgeber mehr, glaubten bis zum Schluss dran und konnten die Partie schließlich eine Minute vor Schluss zu ihren Gunsten entscheiden. Nach starker Vorarbeit von Nico Drosner war es Florian Niggemann, der mit seinem zweiten Treffer das 3:2-Siegtor für Geyen (89.) erzielte.

„Es war das von uns gewollte dreckige Spiel im wahrsten Sinne des Wortes, nicht nur wegen des Untergrunds. Aber anstatt nur mit Kampf, haben wir auch spielerisch dominiert über 90 Minuten“ war es für Germania-Trainer Effertz am Ende ein verdienter Erfolg seines Teams. „Das war die nötige Luft, die wir gebracht haben, um da rauszukommen. Das tut dem Selbstbewusstsein der Mannschaft gut“ zeigte sich der Übungsleiter erleichtert.

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