Mein Rheinfussball

20.07.2015

Fair Play des Jahres 2014/15

Der Kapitän des TuRa Oberdrees landete beim Uservoting auf Platz 1.

v. l. n. r.: Markus Müller (Staffelleiter), Jörg Neugebauer (Leiter der HUK-COBURG-Geschäftsstelle Bonn), FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen und Preisträger René Rose im Kreis seiner Mannschaftskameraden.

Die User von fvm.de haben abgestimmt über die fairste Geste der vergangenen Saison. Zur Wahl standen fünf vom FVM-Arbeitskreis Fair Play ausgesuchte „Fair Play des Monats-Sieger“.

Sieger wurde René Rose von TuRa Oberdrees. Der Kapitän der Herren-Mannschaft begeisterte mit seiner Geste 102 Menschen (39,2 Prozent der User) und ist Sieger des „FVM-Fair-Play-des-Jahres 2014/15 – präsentiert von der HUK COBURG“. Er hatte, nachdem sich ein Spieler des gegnerischen SV Lohmar verletzt hatte und sein Mitspieler dennoch das 1:0 erzielte, seiner Mannschaft ein Zeichen gegeben, Lohmar ungehindert den Ausgleich erzielen zu lassen.

Das Verhalten von Armel Kouassi (TuS Rheindorf) überzeugte 27,3 Prozent der User. Der E-Junior hatte den Schiedsrichter darauf hingewiesen, dass er bei einem Turnier-Endspiel gegen die SF Troisdorf 05 bei seinem erzielten Tor im Kampf um den Ball versehentlich dem gegnerischen Torhüter auf den Arm getreten sei. Der Schiedsrichter nahm den Treffer daraufhin zurück.

Platz 3 belegte Can-Miguel Mertens vom SC Amicitia Schleiden mit 14,6 Prozent der Stimmen. Er hatte bei einem E-Jugendspiel gegen Alemannia Mariadorf dem Schiedsrichter mitgeteilt, dass er bei einem Angriff zwar zu Fall gekommen war, aber keine Berührung stattgefunden habe und die Strafstoßentscheidung daher nicht richtig sei.

Dass auch bei den Frauen und auch in höheren Spielklassen Fair Play Vorfahrt hat, zeigt die Geste von Susanne Kasperczyk. Die Spielführerin vom Frauen-Zweitligisten Alemannia Aachen verzichtete auf eine Wiederholung des Entscheidungsschießens im Hallen-Kreispokal, nachdem die Alemannia dieses zwar gegen den Kohlscheider BC verloren hatte, bei diesem aber eine Spielerin am Entscheidungsschießen teilgenommen hatte, die beim Schlusspfiff eine Zeitstrafe noch nicht vollständig abgesessen hatte. Alemannia verzichtete somit auf die Chance des Turniersiegs. Diese faire Geste überzeugte 12,3 Prozent der fvm.de-User.

Auf Platz 5 landete Michael Scheider vom SV Frielingsdorf mit 6,5 Prozent der Stimmen, der sich dafür einsetzte, dass sein Gegner von der SG Agathaberg keine rote Karte sah.

Als Gewinner dürfen sich aber letztlich alle fühlen: zum einen aufgrund ihres fairen Verhaltens, zum anderen werden die „Top 5“ im Herbst vom FVM eingeladen, geehrt und mit attraktiven Preisen vom FVM und dem "Fair Play des Jahres"-Partner HUK-COBURG ausgestattet, der seit Jahresbeginn auch das "Fair Play des Monats" begleitet.

Auch die fvm.de-User haben gewonnen: Über Tickets für ein Bundesligaspiel des 1. FC Köln dürfen sich Thomas Schneider, Helmut Klaes, Norbert Regber und Greta Schnock freuen, über zwei Karten für ein Bundesligaspiel von Bayer 04 Leverkusen Gregor Müller, Konstantin Mehlmann, Tete Philippe Benissan-Messan und Maira Umbreit.

Ein Paket mit einem adidas-Handtuch bekommen in den nächsten Tagen Daniel Hamacher, Tanja Leidecker, Patrick Gierlich, Karl Breuer, Frank Golasch, Reinhard Tessmann, Jürgen Zantis, Christian Diethelm, Jörg Piana, Markus Vossen, Daniel Sobolewski, Christian Gierlich, Roland Huppertz, Marion Jansen und Anja Knorr zugeschickt.




Quelle: FVM

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