06.12.2017

FC: Schmadtke-Nachfolger endlich gefunden

Armin Veh übernimmt an der Seite von Alexander Wehrle die Aufgabe des Sport-Geschäftsführers beim 1. FC Köln.

Bild: 1. FC Köln

Der 56-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2020 und wird am kommenden Montag, 11. Dezember, bei einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt. Veh sammelte als Trainer die Erfahrung von über 600 Spieler, war in dieser Funktion zuletzt bis März 2016 für Eintracht Frankfurt tätig, die er bereits in seiner zweiten Amtszeit betreute. Seinen größten sportlichen Erfolg feierte er derweil 2007 als Trainer des VfB Stuttgart. Anschließend verantwortete er die sportliche Leitung des VfL Wolfsburg in Doppelfunktion als Trainer und Geschäftsführer. Mit dem Schritt zum 1. FC Köln beendet er seine Trainerkarriere nun endgültig. 

„Wir haben mit Armin Veh einen Mann für die Position gewonnen, der unsere Kriterien perfekt erfüllt. Er hat große Erfolge vorzuweisen und bringt viel Erfahrung mit, auch in Krisen. Er ist kommunikativ und führungsstark und passt in unser Team am Geißbockheim. Darüber hinaus kennt er Alexander Wehrle aus der gemeinsamen Zeit in Stuttgart. Dass wir Armin Veh überzeugen konnten, diese Aufgabe anzugehen, ist ein echtes Aufbruchsignal für den FC und tut uns sehr gut“ begründet FC-Präsident Werner Spinner, dass die Wahl auf Veh fiel.

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle ist froh, dass er die entstandene Lücke in der Geschäftsführung mit Veh "hervorragend" neu besetzen konnte: „Ich habe immer gesagt, dass ein Sportler in die Geschäftsführung gehört. Seine Erfahrung bringt uns die nötige Ruhe, um im gesamten Club gemeinsam die schwierige sportliche Lage zu verbessern.“
 
Armin Veh freut sich derweil sehr „auf die Möglichkeit, beim 1. FC Köln ein nachhaltiges Projekt anzugehen." Die Verantwortlichen des FC hätten ihn davon sofort begeistert und er sehe "es als riesige Herausforderung und zugleich eine tolle Möglichkeiten, in diesem faszinierenden Traditionsclub etwas zu bewegen". 


Als heißester Anwärter auf den Posten des Sport-Geschäftsführers galt zuletzt Dietmar Beiersdorfer, mit dem wohl mehrfach verhandelt wurde. Weitere Kandidaten waren darüber hinaus Sebastian Kehl und Alexander Rosen (RHEINFUSSBALL berichtete). Horst Heldt hatten die Geißböcke aufgrund seiner Vertragssituation in Hannover zuvor bereits eine Absage erteilt.

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