01.01.2018

FC-Torwarttrainer muss gehen

Alexander Bade verlässt den 1. FC Köln und wird durch Rückkehrer Andreas Menger ersetzt.

Bild: RHEINFUSSBALL

Nach übereinstimmenden Medienberichten werden die Geißböcke und ihr bisheriger Torwarttrainer Alexander Bade ab sofort getrennte Wege gehen. Der ehemalige FC-Keeper galt als enger Vertrauter von Ex-Trainer Peter Stöger. Dies führte auch zu Problemen mit seinem Nachfolger Stefan Ruthenbeck, der zuvor bereits Benny Kugel und Marcel Abanoz aus dem bisherigen Trainerteam aussortiert hatte.

Mit Bade verlässt ein echtes Urgestein den 1. FC Köln. Der gebürtige Berliner spielte bereits seit 1988 in der Jugend der Geißböcke und rückte 1991 zu den Profis auf. Nach seinem Abschied 1994 und Stationen in Uerdingen und beim HSV kehrte er im Jahr 2000 zurück und absolvierte insgesamt 90 Ligaspiele für den FC. Nach seinem zweiten Abschied 2006 wurde er im Anschluss an sein Karriereende schließlich Torwarttrainer und fungierte zudem als Bindeglied zur Jugendabteilung. Offiziell bestätigt wurde die Trennung vom Verein noch nicht, es wird aber allgemein erwartet, dass sein unbefristeter Arbeitsvertrag zum morgigen Trainingsauftakt aufgelöst wird.


Als designierter Nachfolger gilt derweil Andreas Menger, der ebenfalls als Spieler eine Kölner Vergangenheit hat und zwischen 1997 und 1999 insgesamt 41 Mal das Tor der Geißböcke hütete. Anschließend stand er in Duisburg und Frankfurt unter Vertrag. Bei der Eintracht wurde er im Anschluss an seine aktive Zeit auch Torwarttrainer (2004-2011), übte dieses Amt anschließend auch von 2011 bis 2015 in Stuttgart und zuletzt bei 1860 München aus.

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