16.04.2018

FCP: Achtungserfolg beim Tabellenzweiten!

In Hennef spielte Pesch 2:2 (1:0).

Bild: Michael Schmidt

Die favorisierten Gastgeber erwischten zunächst einen optimalen Start und gingen nach einem Konter über Brand und dessen anschließender Hereingabe früh durch Sakae Iohara mit 1:0 (6.) in Front. In der Folge kamen die Gäste zu einigen Chancen, um auszugleichen, doch diese wurden durch Miron Wessels, Deniz Kayla und Hussein Hammouda allesamt vergeben. 

Die beste Gelegenheit für einen zweiten Treffer hatte derweil Hennef, das nach einem Foul an Bünyamin Kilic in der 35. Minute einen Foulelfmeter zugesprochen bekam. Mit diesem scheiterte Dennis Eck jedoch an FCP-Keeper Christian Tokgözoglu, sodass es schließlich mit der knappen Nullfünfer-Führung in die Pause ging. „In meinen Augen war der von unserem überragenden Torwart gehaltene Elfmeter die Schlüsselszene des Spiels. Da ging ein Ruck durch die Mannschaft, das war sofort spürbar“ war sich Peschs Trainer Ali Meybodi sicher, dass diese Aktion Symbolcharakter besaß.

Nach dem Seitenwechsel trafen die Gastgeber dann durch Johannes Rahn (Freistoß an den Pfosten) und André Klug (Schuss an die Latte) zweimal das Aluminium. Auf der Gegenseite konnten die Kölner Nadelstiche setzen, bekamen nach einem Foul an Kayla schließlich ebenfalls  einen Strafstoß zugesprochen und glichen durch Sebastian Bodenröder aus (1:1,58.).

„Unsere Mannschaft hat danach aber direkt wieder Moral gezeigt und die schnelle Führung geschafft“ so Hennefs sportlicher Leiter Dirk Hager, dessen Team durch einen Schuss von Klug aus 18 Metern erneut mit 2:1 (68.) in Front gehen konnte. Pesch steckte jedoch nicht auf und kam in Folge eines Gewaltschusses von Markus Noll, der aus 30 Metern abzog, erneut zum 2:2-Ausgleich, für den Wessels in der 74. Minute per Schlenzer sorgte.

Anschließend hatten beide Mannschaften, Hennef über Klug und Suhejel Najar, die ebenfalls beide am Aluminium scheiterten und Pesch durch Deniz Kayla, der seinen Meister im gut aufgelegten FCH-Keeper Niclas Altmann fand, ihre Möglichkeiten, um das Spiel noch zu ihren Gunsten zu entscheiden. Am Ende blieb es jedoch bei einer überraschenden, aber dem Spielverlauf angemessenen Punkteteilung.

Der Zähler bringt den FC Pesch zwar nicht unbedingt weiter, war aber ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz im Abstiegskampf: „Diese Mannschaft lebt und spielt bis zum Schluß eine Rolle in der Mittelrheinliga. Wir geben uns nicht auf solange wir es selbst in der Hand haben“ so Peschs Trainer Peter Mauss. 


„Das war im wahrsten Sinne des Wortes ein erkämpfter Punkt. Die Einstellung und Moral der Mannschaft waren ausschlaggebend dafür, dass wir zwar etwas glücklich, aber nicht unverdient auswärts bei einem Aufstiegsaspiranten einen Punkt geholt haben“ war auch Mauss' Trainerkollege Ali Meybodi ähnlicher Meinung und konstatierte abschließend: „Das war heute mehr als ein Lebenszeichen!“

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