08.09.2017

Flutlichtspiel im Sportpark Nord

Der Bonner SC empfängt heute Abend die SG Wattenscheid 09. Das letzte Heimspiel gegen den ehemaligen Bundesligisten weckt allerdings negative Erinnerungen.

Beim letzten Aufeinandertreffen mit der SG09 gab es für die Rheinlöwen nichts zu holen. / Bild: Boris Hempel, rheinzoom.photo

Vor knapp elf Monaten war es beim Hinspiel der 09er in Bonn zu unschönen Szenen auf beiden Seiten gekommen. Nach einer Provokation der Bonner Anhänger gegenüber den Gästefans war es zu einem Platzsturm dieser gekommenn. Daraufhin gerieten auch die Verantwortlichen der beiden Vereine aneinander. Der Eklat endete mit dem Ausschluss des Wattenscheider Trainers Farat Toku bei der Pressekonferenz (RHEINFUSSBALL berichtete).

Dass sich solche Vorfälle ein zweites Mal wiederholen, ist zumindest unwahrscheinlich, zumal die beiden Mannschaften seitdem bereits zum Rückspiel gegeneinander antraten und es dabei ruhig blieb. Aus sportlicher Sicht haben die Rheinlöwen jedoch einiges gutzumachen gegen den Kontrahenten aus dem Ruhrgebiet: Beide Duelle gingen in der vergangenen Spielzeit verloren. Nach dem 2:3 im Hinspiel, unterlag der BSC im Rückspiel in der Lohrheide mit 0:3 (Spielbericht).

Vom bisherigen Saisonverlauf her sollte der Bonner SC diesmal leicht favorisiert in die Auftaktpartie des siebten Spieltags gehen, ist die Mannschaft von Trainer Daniel Zillken doch auch nach dem 0:0 in Wegberg-Beeck (Spielbericht) am letzten Spieltag weiterhin ungeschlagen. Die Rheinlöwen treffen mit Wattenscheid jedoch auf einen gefährlichen Gegner, der am vergangenen Wochenende gegen die U21 des 1. FC Köln den ersten Saisonsieg (1:0) einfahren konnte und damit auch den Sprung über den ominösen Strich schaffte.

„Der Sieg hat uns allen gut getan. Es ist unheimlich wichtig, wenn du immer so viel investierst, dass es sich auch mal auszahlt“ zeigte sich Trainer Toku gegenüber RevierSport sichtlich erleichtert und rechnet sich auch gegen den BSC gute Chancen auf Punkte aus: „Sie sind ein ungemütlicher Gegner. Aber wir haben gegen jeden einen Plan. Und wenn wir den durchziehen, bin ich optimistisch“ 

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