14.09.2017

Fortuna holt neuen Stürmer

Mit der Verpflichtung von Amir Falahen reagieren die Südstädter auf den erneuten Kreuzbandriss von Maurice Exslager.

Amir Falahen (links) durchlief beim SC Freiburg die Jugend und kam auf drei Kurzeinsätze in der 2. Bundesliga. / Bild: Fortuna Köln

Falahen war bis zu seinem Vertragsende im Sommer Spieler des SC Freiburg und zuletzt vertraglos. Seit 2009 gehörte der Stürmer dem SC Freiburg an und durchlief dort sämtliche Nachwuchsabteilungen. Für die Badener machte er 71 Spiele in der Regionalliga Südwest und war dabei an 41 Toren beteiligt. Zudem kam der 24-Jährige unter Trainer Christian Streich bei den Profis zu drei Kurzeinsätzen in der 2. Bundesliga. In der vergangenen Saison spielte der Stürmer zehnmal für die zweite Mannschaft der Breisgauer in der Oberliga Baden-Württemberg und erzielte dabei zwei Treffer.

Wir haben Amir lange beobachtet und wollten ihn schon letztes Jahr verpflichten, ehe er sich schwerer verletzt hat. Der Kontakt ist aber nie abgerissen. Mit Amir bekommen wir einen laufstarken Spieler, der durch seine Körpergröße Bälle vorne ebenfalls gut festmachen kann. Er kann zudem beide Zentralpositionen im Angriff spielen“, freut sich Trainer Uwe Koschinat über eine weitere Option in der Offensive. 


„Darüber hinaus imponiert mir, dass Amir immer beim selben Verein war. Er hat in Freiburg eine gute Ausbildung genossen und war nah dran am Profikader. In der zweiten Mannschaft hat er zudem gezeigt, dass er ein Topspieler in der Regionalliga Südwest ist. Darum hat der Transfer für uns eine Logik und ich freue mich, dass es mit Amir jetzt geklappt hat“, so Koschinat weiter.

„Die Verpflichtung von Amir Falahen ist eine Reaktion auf die Verletzung von Maurice Exslager (RHEINFUSSBALL berichtete). Wir sind bewusst mit einem kleinen Kader in die Saison gegangen und haben fest mit Maurice im September geplant. Von daher haben wir jetzt noch einmal reagiert“ erklärt der Übungsleiter die Notwendigkeit einer Verpflichtung.

Die schwere Verletzung (ebenfalls Kreuzbandriss!) von Boné Uaferro soll hingegen in Absprache mit Geschäftsführer Michael W. Schwetje und Uwe Koschinat intern aufgefangen werden: „Wir sind davon überzeugt, dass wir die Verletzung mit Moritz Fritz, Bernard Kyere und Cedric Mimbala auffangen können“, schließt Schwetje weitere Transfers aus.

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