19.09.2017

Geißböcke verzichten auf Protest

Trotz des irregulären Tores wird der 1. FC Köln keinen Einspruch gegen die Wertung des Spiels bei Borussia Dortmund einlegen.

Die Verantwortlichen des 1. FC Köln um Sportgeschäftsführer Jörg Schmadtke verzichten auf einen Einspruch zur Spielwertung.

Aus Sicht des FC kam die 5:0-Niederlage bei Borussia Dortmund am Sonntagabend auch durch ein eindeutig irreguläres Tor zum 2:0 zu Stande Das Spiel war in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch den Pfiff von Schiedsrichter Patrick Ittrich bereits unterbrochen, nachdem Dominique Heintz gegen Timo Horn geschubst worden war, woraufhin dieser den Ball fallen ließ. Erst nach dem Pfiff überquerte der Ball die Torlinie. Daher hätte nicht auf Tor entschieden und der Videobeweis nicht angewendet werden dürfen. Aus Sicht des 1. FC Köln lag hier ein Regelverstoß des Schiedsrichtergespanns vor, der nach der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB einen Einspruch ermöglicht.

Der Club widerspricht jedoch Vorwürfen, dass er trotz des eindeutigen Resultats eine sportliche Niederlage nicht akzeptieren wolle. In der Endabrechnung könne jedoch jedes einzelne Tor über Tabellenplätze entscheiden. „Davon abgesehen hat der FC nie in Zweifel gezogen, dass Borussia Dortmund das Spiel verdient gewonnen hat – dies gilt unabhängig von dem aus unserer Sicht regelwidrigen Tor“ so die Geißböcke in ihrer offiziellen Mitteilung. 

 Aufgrund geringer Erfolgsaussichten und nach ausführlicher Abwägung aller Faktoren habe sich der 1. FC Köln jedoch dazu entschieden, auf einen formellen Einspruch zur Spielwertung zu verzichten.

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