11.08.2017

Höhenberger wollen Wiedergutmachung

Nach der bitteren Auswärtspleite in Rödinghausen reist Viktoria Köln am dritten Spieltag erneut nach Ostwestfalen.

Die letzten beiden Duelle mit dem SCW konnte die Viktoria klar für sich entscheiden (4:0, 5:1). / Foto: © Peter Ciper

Zu Gast ist das Antwerpen-Team diesmal beim SC Wiedenbrück, der mit vier Punkten aus zwei Spielen überzeugend in die Regionalliga-Saison startete. Am letzten Wochenende konnte die Mannschaft von Trainer Björn Mehnert einen 1:4-Auswärtserfolg bei der U21 des 1. FC Köln feiern. Unter der Woche musste der SCW jedoch eine ernüchternde 1:0-Niederlage im Krombacher Westfalenpokal gegen den Oberligisten FC Eintracht Rheine hinnehmen. Dort stand im Gegensatz zum Ligaspiel allerdings eine stark veränderte Mannschaft auf dem Platz.


Viktoria-Trainer Marco Antwerpen hofft derweil darauf, dass sein Team im Gegensatz zur 3:2-Pleite beim SVR im Jahnstadion wieder konzentrierter auftritt: „Der Gegner brauchte eigentlich nur gut verteidigen. Wir haben die Fehler gemacht, die Rödinghausen ausgenutzt hat. Wenn wir die gleichen Fehler machen, wird auch Wiedenbrück keine Probleme haben gegen uns zu gewinnen.“ Als Konsequenz aus dem Auftritt am vergangenen Wochenende wird Antwerpen sein Team nun mit anderem Personal und in anderer Grundformation auf den Platz schicken „damit Wiedenbrück sich nicht darauf einstellen kann, wie wir spielen.“

Die letzten Auftritte gegen die Ostwestfalen geben jedenfalls Grund zur Hoffnung. In der vergangenen Saison gewann die Viktoria sowohl das Gastspiel (1:5; Tore durch Backszat, Lanius, 3x Wunderlich), als auch das Heimspiel am 33. Spieltag (4:0; Tore durch Jansen, Candan, 2x Wunderlich) deutlich. Auch die Gesamtbilanz spricht für die Kölner: Von insgesamt zehn Aufeinandertreffen seit 2012 konnte die Viktoria sechs Siege einfahren, kassierte drei Niederlagen und spielte einmal Remis.

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