Mein Rheinfussball

14.06.2017

Mit der Herzensangelegenheit in die Höherklassigkeit

Kreisliga B2: Der GSV hat das nötige Glück auf seiner Seite und wird dank des besseren Torverhältnisses Meister.

In Feierlaune: Im Vereinslokal bejubelt der GSV den Aufstieg in die Kreisliga A. / Foto: GSV

Mit einem an Dramatik kaum zu überbietenden Saisonfinale endete eine aufregende Saison für den GSV Prometheus-Porz. Die Porzer, die in der Hinrunde nur auf Rang fünf angesiedelt waren, gewannen in der zweiten Saisonhälfte nahezu jede Begegnung und pirschten sich so an die Aufstiegsränge heran. Am Ende sind es zwei Tore, die den GSV vor dem SC Hitdorf auf den ersten Tabellenplatz befördern.

"Natürlich war auch ein bisschen Glück dabei“, weiß Trainer Salvatore Trovato, der nach seiner aktiven Zeit beim GSV über den FC Pesch II zurück nach Porz kam und nun die Geschicke an der Seitenlinie seines Herzensvereins leitet. „Wenn wir beispielsweise gegen Brück, als wir 13:0 gesiegt haben, „nur“ mit zehn Toren Differenz gewonnen hätten, wären wir jetzt nicht Meister. Aber bei allem Glück haben die Jungs dafür auch richtig hart gearbeitet, da muss man dann einfach mal den Hut ziehen und Chapeau sagen“. 


Insbesondere in Sachen Technik und Taktik sei seine Mannschaft sehr gut eingestellt, zudem funktioniere das Gefüge, so der Italiener, der übrigens seit Saisonbeginn an den Aufstieg geglaubt hat. „Ich war auf einer Euphoriewelle, als ich zum GSV kam, weil wir vorher mit dem FC Pesch den Aufstieg geschafft haben. Und ich habe gesagt: Die Jungs sind stark, die Liga ist in diesem Jahr ausgeglichen, da ist eine Menge drin“, erinnert Trovato sich zurück. Gesagt, getan – am Ende jubeln Spieler und Trainer über den Meistertitel sowie den Aufstieg in die Kreisliga A, wo sich die Porzer zum Ziel gesetzt haben, sich nicht „abschlachten zu lassen, sondern es jedem Gegner, der es mit uns zu tun bekommt, so schwer wie möglich zu machen.“

Autor: Judith Zacharias

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