28.11.2016

Pfeiffer ruft den Abstiegskampf aus

Mittelrheinliga: Nach der vierten Niederlage in Folge rutscht Hilal Maroc Bergheim auf einen Abstiegsplatz ab.

Josef Pfeiffer musste mit seinen Bergheimern die vierte Niederlage in Folge hinnehmen

Der Sieg im Pokal gegen den FV Bad Honnef (2:0) hatte für die Liga keine Signalwirkung: Hilal Maroc Bergheim verliert nach zwischenzeitlicher Führung mit 2:3 gegen den SC Borussia Freialdenhoven und musste damit die vierte Niederlage in Serie hinnehmen. Für Trainer Josef Pfeiffer hat spätestens jetzt der Abstiegskampf begonnen.

Der Negativtrend von Hilal Maroc Bergheim hät weiter an: Mit dem 2:3 gegen den SC Borussia Freialdenhoven verloren die Bergheimer das vierte Ligaspiel in Folge und rutschten damit auf einen Abstiegsplatz ab. Dabei begann das Spiel für die Mannschaft von Josef Pfeiffer eigentlich ganz gut, nachdem Ryo Sato in der 23. Minute den 1:0-Führungstreffer erzielte. Jedoch führten im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit zwei Fehler in der Defensive zu jeweils einem Gegentor, sodass Pascal Schneider das Spiel mit seinem Doppelpack (36. und 42.) drehen konnte. Pfeiffer kritisierte vor allem die mangelnde Chancenauswertung seiner Mannschaft nach dem eigenen Führungstreffer: "Wir haben nach dem 1:0 verpasst, den Sack zu zu machen. Darüber hinaus unterlaufen uns im Mittelfeld und in der Abwehr immer wieder leichte Fehler, die dann iimer wieder auch direkt bestraft werden."

Nach einer Viertelstunde in der zweiten Halbzeit (60.) erhöhte Pascal Schneider die Führung mit seinem dritten Tor des Tages. Die Bergheimer versuchten weiterhin alles, kamen aber nur noch zum 2:3-Anschlusstreffer kurz vor dem Ende der Partie (83.) durch Masahiro Endo. Durch die Niederlage rutschte die Pfeiffer-Elf erstmals seit dem vierten Spieltag wieder auf einen Abstiegsplatz. Der Bergheimer Trainer hat die Situation erkannt: "Bei uns ist im Moment einfach der Wurm drin. Wir nutzen unsere Chancen nicht, machen in der Defensive viel zu einfache Fehler und haben darüber hinaus immer noch viele verletzte und angeschlagene Spieler. Spätestens nach dem Spiel gegen Freialdenhoven müssen bei uns alle verstanden haben, dass es für uns derzeit nur gegen den Abstieg geht." In den verbleibenden beiden Spielen reisen die Bergheimer noch zum Spitzenreiter VfL Alfter und zum Abschluss zum direkten Abstiegskonkurrenten Germania Windeck.

Autor: Niklas Brühl

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