07.10.2015

Regeneration: Wichtiger als das Training selbst?

Viele unterschätzen, dass Regeneration ebenso Bestandteil des Trainings ist, wie das eigentliche Training.

Zuviel Training kann negative Folgen für den Trainingseffekt haben. Ausreichende Regeneration sollte daher immer gegeben sein.

Wichtig für ein effektives Training ist nicht nur der Trainingsreiz selbst, sondern auch die Erholungsphase nach dem Training. Dazu gehören eine sinnvolle Ernährung, ausreichend Schlaf und eine gute Balance aus Anreiz und Pause.

Regeneration

Voraussetzung jedes sportlichen Erfolges ist zweifelsohne das regelmäßige und effektive Training. Dieses Credo gilt sowohl für den Ausdauer- und Mannschafts-, als auch für den Kraftsport.

Im Training selbst werden Anreize gesetzt, auf die der Körper im Optimalfall mit Leistungssteigerung reagiert, um für zukünftige Herausforderungen gewappnet zu sein. Diesen Anpassungsprozess durch Training und Regeneration beschreibt das Modell der Superkompensation.

Balance aus Anreiz und Pause

Bei vielen Sportlern liegt der Fokus allerdings zu sehr auf der eigentlichen Trainingsanstrengung und zu wenig auf den Einflussgrößen „Ernährung“ und „Regeneration“. Dabei werden auf langfristige Sicht nur gute Ergebnisse erzielt, wenn dem Körper ausreichende Regenerationsphasen gegönnt werden.

Einige Sportwissenschaftler gehen sogar so weit, zu sagen, dass die Pause erst den Erfolg bringe. Natürlich ist Sport gesund. Wenn dem Körper jedoch zu viel abverlangt wird und notwendige Ruhezeiten zu kurz kommen, kann dies das Immunsystem belasten und sich somit wiederum negativ auf die Gesundheit auswirken.

Regenerationsfördernde Ernährung

Während der oft angenommene Nutzen von Stretching wissenschaftlich nicht eindeutig gesichert ist, gelten ausreichend Schlaf bzw. Ruhe und eine optimierte Ernährung zu Recht als wichtigste Faktoren für die erfolgreiche Regeneration.

Viele Sportler nehmen fälschlicherweise immer noch an, dass sich die Ausdauerleistung beim Training verbessert oder die Muskeln direkt im Gym mit dem Wachstum beginnen. Diese Prozesse fallen jedoch in den Zeitraum der Regeneration, wenn der Körper sich mit ihm zur Verfügung gestellten Bausteinen auf zukünftige Aktivitäten einstellt und die im Training beanspruchte Muskulatur repariert.

Als regenerationsfördernd erweist sich die ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit sowie die Auffüllung des Glykogenspeichers mittels Kohlenhydratzuführung nach dem Training. Die Aufnahme von Proteinen nach dem Training, die als notwendiges Baumaterial fungieren, kann den Körper bei der Erholung zusätzlich unterstützen. Verzichtet werden sollte hingegen auf alkoholische Getränke, da Alkohol den Erholungsvorgang hemmt und das harte Training unterminiert.

Schlaf Dich fit

Ausreichend guter Schlaf ist für alle Sportler unerlässlich. Vor allem im Tiefschlaf gehen verstärkt Regenerationsprozesse vonstatten. Zudem wird in dieser Phase das Wachstumshormon HGH (Somatropin) ausgeschüttet, das „für Muskel-, Haut- und Haarwachstum verantwortlich“ ist.

Gleichzeitig speichert das menschliche Gehirn in der Nacht die am Tag gemachten Erfahrungen und erlerntes Wissen – dazu gehören selbstverständlich auch psychomotorische Abläufe, wie sie in sportlicher Aktivität vorkommen.

Die Mischung machts

Wichtig ist letztendlich immer im Hinterkopf zu haben, dass ausreichende Regenerationszeiten die Voraussetzung für ein effektives Training darstellen. Man sollte Regeneration allerdings nicht mit Faulheit verwechseln, denn selbstverständlich kann man auch zu wenig trainieren. Um das zu verhindern, findet ihr auf fitogram das passende Sportangebot!

Quelle: Fitogram (https://www.fitogram.de/)

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