30.11.2017

„Schäng“ Löring posthum zum Ehrenpräsidenten ernannt

Fortuna wählte neuen Vorstand – Netcologne wird Namensgeber des NLZ

Der neu gewählte Vorstand des S.C. Fortuna Köln. (3.v.l.): der 1. Vorsitzende Hanns-Jörg Westendorf.

160 Mitglieder des S.C. Fortuna Köln nahmen am Mittwochabend in einem Saal der Luther-Kirche in der Kölner Südstadt an der Hauptversammlung des e.V. teil. Dabei wurde turnusmäßig ein neuer Vorstand gewählt beziehungsweise größtenteils bestätigt. Es gab zwei weitere nennenswerte Nachrichten.

Mit einstimmiger Mehrheit wurde ein Antrag angenommen, den am 6. März 2005 verstorbenen Jean Löring posthum zum Ehrenpräsidenten der Fortuna zu ernennen. Der „Schäng“ war von 1966 bis 2001 Präsident des Südstadtklubs. Er führte den jetzigen Drittligisten in der Saison 1973/74 in die 1. Bundesliga. Nach dem sofortigen Wiederabstieg spielten die Kölner 26 Jahre lang ununterbrochen in der 2. Bundesliga. Unter der Ägide Lörings erreichte die Fortuna am 11. Juni 1983 das Finale des DFB-Pokals, das unglücklich mit 0:1 gegen den 1. FC Köln verloren wurde.

Frohe Botschaft gab es auch von Seiten Hanns-Jörg Westendorfs. Der alte und neue 1. Vorsitzende verkündete, dass der Kölner Telekommunikationsdienstleister Netcologne sich für die kommenden drei Jahre die Namensrechte am Nachwuchsleistungszentrum der Fortuna gesichert hat. „Wir müssen noch mehr über die Identifikation kommen. Jeder muss stolz sein, das Fortuna F auf der Brust zu tragen“, appellierte Westendorf an die insgesamt 1.106 Mitglieder des Vereins.

Kaum Veränderungen gab es bei der Besetzung des Vorstandes. Neben Westendorf wurde Marc Hobrack und Peter Resvanis als 2. Vorsitzende, Jule Brockerhoff, Thomas Olschewski und Markus Mingers als Beisitzer, sowie Stefan Puczynski als Leiter der Amateur-Fußballabteilung mit großer Mehrheit gewählt. Neu in dem Gremium ist Rechtsanwalt Mingers.

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