09.02.2018

Schmadtke will nicht der „Schwarze Peter“ sein

Der ehemalige Sport-Geschäftsführer des 1. FC Köln hat sich erstmals öffentlich gegen Vorwürfe gewehrt, für den Absturz der Geißböcke verantwortlich zu sein.

Bild: Ralph Augstein

Gegenüber der Rheinischen Post sagte Jörg Schmadtke: "Manchen hilft es, wenn sie einem den Schwarzen Peter zuschieben können." Er gestand zwar eigene Fehler ein, betonte aber auch: "Es waren immer gemeinsame Entscheidungen, für die mehrere Menschen verantwortlich waren." 

Irritiert zeigte sich der 53-Jährige, dass er im Nachinein vom Vorstand kritisiert wurde, wie durch einen Offenen Brief im Dezember geschehen. Bei der Trennung hätten die Parteien eigentlich vereinbart, "dass wir nicht oder nur sehr zurückhaltend übereinander reden". Die Mitteilung der FC-Verantwortlichen beinhaltete unter anderem, dass diese zu spät realisiert hätten, „dass das erfolgreiche Duo Jörg Schmadtke und Peter Stöger, das wir 2013 zum 1. FC Köln geholt haben, nicht mehr funktioniert."

Eine Veränderung im Verhältnis zum damaligen Trainer Peter Stöger habe auch Schmadtke selbst ab der Sommerpause gespürt, den Grund dafür aber trotz konkreter Nachfrage nicht erfahren: „Ich kann ja nur etwas ändern, wenn ich weiß, was ich falsch gemacht habe" so der Ex-Manager gegenüber RP.

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