Mein Rheinfussball

18.09.2015

Spuckattacke gegen Sven Kreyer

Nach der Partie gegen den FC Kray spielten sich unschöne Szenen für die Viktoria Spieler ab.

Sven Kreyer wurde das gesamte Spiel über von sogenannten Krayer Fans beschimpft und beleidigt.

Nach dem 2:2-Remis des FC Kray gegen Viktoria Köln gab es nach dem Schlusspfiff unschöne Szenen zwischen einer handvoll FCK-Fans und einigen Viktoria-Profis.

Nach dem Spiel wurden die Viktoria-Spieler Mike Wunderlich und allen voran Sven Kreyer von einem kleinen Krayer Mob unmittelbar vor der Interviewzone unter der Gürtellinie beleidigt. Die gefallenen Worte sind nicht zitierfähig. Noch schlimmer: Kurz bevor der ehemalige Essener Rot-Weisse Kreyer die Kabinentür öffnete, wurde er Opfer einer Spuckattacke. Daraufhin platzte Jules Reimerink der Kragen und dieser wollte die Barriere springen und sich den Täter schnappen. Der Holländer konnte von Sportverstand Franz Wunderlich und dem Sportlichen Leiter Stefan Küsters nur mit Mühe zurückgehalten und in die Kabine geführt werden.


„Wir wussten, dass die KrayArena ein ganz heißes Pflaster ist und dass hier auch ein paar spezielle, sogenannte Fans herumlaufen. Der Großteil der Anhänger ist ja friedlich, vorbildlich, ein toller familiärer Verein, der überragendes aus seinen Mitteln gemacht hat. Das, was sich aber ein paar wenige Leute erlauben, ist unter aller Sau. Warum wird Sven Kreyer das ganze Spiel über beschimpft und von der übelsten Sorte beleidigt? Warum belustigen sich sogenannte Fans über das Burn-Out-Syndrom meines Sohnes Mike? Sie sollen ihre Mannschaft unterstützen und nicht die gegnerischen Spieler anpöbeln. In der heutigen Zeit herrscht in einigen Teilen der Welt Krieg. Die Menschen fliehen, kämpfen um ihr Leben. Dass dann bei einem Fußballspiel ein solcher Hass gegen den Gegner entwickelt wird, kann ich nicht nachvollziehen. In der Nähe stehen Kinder, was sollen die sich denn denken? Da werden Spieler beleidigt, bespuckt. Das sind doch alles Menschen! Mich wundert es nicht, wenn dem einen oder anderen Spieler dann die Hutschnut platzt und er zurück schnauzt. Die Leute, die nur zum Pöblen ins Stadion kommen, sollten lieber zuhause bleiben, sich die Nachrichten anschauen und vielleicht macht es dann doch bei dem ein oder anderen Klick im Kopf“, fand Kölns Franz Wunderlich deutliche Worte.

Autor: Krystian Wozniak (RevierSport)

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18.09.2015 - 12:42 - manolito

Und das kurz nachdem Sportvorstand Franz Wunderlich über die Reling auf pöbelnde Fans eingeprügelt hat und von seinem Sohn zurückgepfiffen werden musste :(

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