13.09.2017

Titelverteidiger nach 120 Minuten weiter

Der FC Pesch setzt sich beim FC Leverkusen mit 2:4 nach Verlängerung durch.

„Wir waren in der ersten Halbzeit und eigentlich auch über die 90 Minuten besser“ so FCL-Spieltrainer Chrisovalantis Tsaprantzis, dessen Mannschaft quasi mit dem ersten Angriff die Führung der Gäste hinnehmen musste. Auf Vorarbeit von Iskender Papazoglu war es Miron Wessels, der für Pesch kurz vor der Pause zum 0:1 (41.) traf. Zuvor hatten die Gastgeber noch Pech, als der Schiedsrichter ein Freistoßtor – der Ball war wohl hinter der Linie – aufgrund der Lichtverhältnisse nicht als solches erkannte. 

Der FC Leverkusen ließ sich von diesen Nackenschlägen jedoch nicht unterkriegen und erzielte unmittelbar nach der Pause den 1:1-Ausgleich durch Sascha Willms (46.). Rund eine Viertelstunde vor Schluss konnten die Hausherren das Spiel sogar drehen und durch Vincenzo Bosa mit 2:1 (74.) in Führung gehen. „Wir sind mal wieder durch individuelle Fehler in Rückstand geraten“ urteilte Peschs Trainer Mauss darüber, dass seine Mannschaft das Spiel kurzzeitig aus der Hand gab. Diese schlug jedoch kurz darauf zurück und konnte durch Papazoglu wieder ausgleichen (2:2,81.).

Kurz nach Beginn der Verlängerung gingen die Gäste über eine Standardsituation erneut in Front. Gaetan Maison war es, der mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 2:3 (92.) traf. Kurz darauf musste Leverkusen dem Rückstand sogar in Unterzahl hinterher rennen, nachdem der eingewechselte Amine Azzizi Gelb-Rot gesehen hatte.

Dennoch machten die Gastgeber hinten auf, um nochmal den Ausgleich zu schaffen. Doch am Ende fehlten einfach die Kräfte. Pesch nutzte die frei werdenden Räume und sorgte zwei Minuten vor dem Ende der Verlängerung für die Entscheidung. Erneut war es Papazoglu, der mit seinem zweiten Treffer zum 2:4-Endstand (118.) traf.

„Wenn man da weiterkommt, ist das letztendlich auch verdient. Die Jungs haben Moral bewiesen und das Spiel dann in der Verlängerung wieder gedreht. Es war ein langer Abend für uns auf ungewohntem Geläuf. Bei den Lichtverhältnissen war es aber für beide Mannschaften schwierig“ so Peschs Trainer Peter Mauss.


Vor rund einem Jahr waren beide Mannschaften bereits im Halbfinale des Kreispokals aufeinander getroffen. Damals hatte sich der spätere Pokalsieger Pesch ebenfalls in der Verlängerung durchsetzen können (VIDEO-SPIELBERICHT).

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