16.04.2018

Traumtorfestival: FCR deklassiert Titelaspiranten!

Rheinsüd erwischte einen Sahnetag und fertige Eintracht Hohkeppel mit 5:1 (2:0) ab.

Die personellen Voraussetzungen der Gastgeber waren eigentlich nicht gut, denn Trainer Wolfgang Rieger hatte nur zwölf gesunde Feldspieler zur Verfügung, musste zudem seinen beruflich verhinderten Stammtorhüter Andre Pawlowski durch den 19 Jahre alten Maximilian Reuten ersetzen: „Er hat aber eine sehr sichere und gute Leistung gebracht. Hut ab und das gegen den Tabellenführer“ war Rieger nach dem Spiel voll des Lobes für seinen jungen Schlussmann. 

Doch auch der Rest der Mannschaft machte seine Sache sehr gut: „Die Jungs haben endlich mal über 90 Minuten lang Eins-zu-Eins das umgesetzt, was wir vorgegeben hatten. Wir hatten Hohkeppel vorher beobachtet und versucht ihre Schwächen auszumachen, diese wohl auch ganz gut erkannt“ freute sich Rheinsüds Trainer über den unerwartet deutlichen Erfolg.

Im Gegensetz zur eigentlichen Spielphilosophie zog sich seine Mannschaft erstmal zurück, überließ den Gästen das Spielfeld und versuchte dann über schnelles Umschaltspiel und Mittelfeldpressing zum Erfolg zu kommen. Diese Taktik ging auf und so kam auf Seiten der Kölner Marc Ehrenfels bereits in der Anfangsphase zu zwei guten Chancen, war schließlich auch am Führungstreffer beteiligt. Die Nummer 24 des FCR spielte den Ball im Sechzehner zurück auf Andre Honka, der daraufhin zumr 1:0 einschoss (33.).

Die Führung spielte den Gastgebern in die Karten, Da die Eintracht anschließend hinten öffnen musste, spielte die Führung den Gastgebern in die Karten. Noch vor der Pause war es somit Thomas Will, der zunächst mehrere Gegenspieler aussteigen lassen und zum 2:0 (41.) einschieben konnte. „Der Junge tut uns richtig gut und macht auch den Unterschied aus“ freute sich Rieger über die individuelle Qualität des Offensivspielers.

Nachdem Rheinsüd im ersten Durchgang vieles richtig gemacht hatte, folgte bereits kurz nach dem Seitenwechsel der Nackenschlag. Einen individuellen Fehler in der FCR-Defensive konnte Jonas Stiefelhagen ausnutzen und kurz nach dem Seitenwechsel den 2:1-Anschlusstreffer (48.) erzielen. Wenige Minuten später sah bei den Kölnern zudem Kapitän Angelo Pizzulli wegen angeblicher Beleidigung des Schiedsrichters die Rote Karte (54.) und das Blatt schien sich endgültig gegen Rheinsüd zu wenden.

Doch auch in Unterzahl wussten die Hausherren noch einen drauzusetzen und konnten nach schnellem Umschaltspiel durch ein Traumtor von Honka in den Winkel ihren Vorsprung auf 3:1 (62.) ausbauen. Doch damit nicht genug: Elf Minuten später nahm sich Will von der Mittellinie ein Herz und traf über den Torwart hinweg zum 4:1 (73.). Zu diesem Zeitpunkt standen die Gäste allerdings auch nur noch mit zehn Spielern auf dem Platz nachdem Thomas Tomanek ebenfalls wegen einer vermeintlichen Beleidigung des Unparteiischen einen Feldverweis erhalten hatte.

„Ich kenne den Jungen noch vom DSK. Aus meiner Sicht war auch das keine Rote Karte“ brach FCR-Trainer Rieger eine Lanze für seinen ehemaligen Schützling. Nichtsdestotrotz konnte seine Mannschaft die nummerische Ausgeglichenheit aber nutzen und kurz vor Schluss durch den eingewechselten Max Hauck, der per Freistoß aus rund 20 Metern in den Winkel traf, für den 5:1-Endstand sorgen (89.). „Das war eine eine sehr gute Mannschaftsleistung. Herausheben möchte ich aber Thomas Will, der überragend gespielt und zwei super Tore geschossen hat“ so Rheindsüds Übungsleiter abschließend.

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