05.11.2017

U 23 geht mit 3:7 unter

Der FC Leverkusen schießt die Fortuna in der Endphase des Spiels ab

Fortuna-Kapitän Gianluca Pavone (r.) lässt Leverkusens Kapitän Kevin Luginger aussteigen.

Zweimal holte die U 23 der Fortuna am Sonntag auf dem Ascheplatz am Birkenberg einen Rückstand auf, einmal lagen die Kölner sogar in Führung. Am Ende kam die Mannschaft von Trainer Robert Moran aber beim FC Leverkusen mit 3:7 gehörig unter die Räder. Somit bleiben die Südstädter in der Landesliga 1 auf dem drittletzten Tabellenplatz.

„Das war eine ernüchternde Niederlage. Die Mannschaft war taktisch gut eingestellt. Leichtfertig gaben wir aber die Führung aus der Hand. Mit viel Aufwand sind wir nochmal zurückgekommen. Was wir nach dem 3:3 gemacht haben, war eine Frechheit. Wir haben uns die Dinger selber reingehauen. Das muss sich schleunigst ändern, auch wenn wir personell angeschlagen sind. Am Ende haben wir uns unserem Schicksal ergeben. Wir haben ein schweres Programm vor uns, das macht es nicht einfacher“, sagte Trainer Robert Moran.

Die Fortuna hatte erneut nur zwei einsatzfähige Spieler auf der Bank. Zwar kehrten Muhammed Zengin und Semih Güler zurück. Dafür fehlte der gelb-gesperrte Lewis Biada. Leverkusen legte auf dem aufgeweichten, aber gut bespielbaren Ascheplatz los wie die Feuerwehr. Insbesondere Kapitän Kevin Luginger war auffällig über die rechte Seite. Die erste gute Chance des Spiels hatte aber die Fortuna. Semih Güler prüfte den aufmerksamen Keeper Fabian Mettke (9.). Drei Minuten später legte Vincento Bosa den Ball aus stark abseitsverdächtiger Position rüber zu Fatih Yildiz, der keine Mühe hatte das 1:0 zu markieren. Die Fortuna blieb gefährlich. Mettke wehrte einen Schuss von Zengin in die kurze Ecke gut ab (23.). Fünf Minuten später steckte Güler den Ball für Manuel Kabambi durch, der flach in die lange Ecke zum 1:1 traf. Weitere acht Minuten später passte Mohamed Loum zu Kabambi, der ließ einen Gegenspieler aussteigen und schoss den Ball von der Strafraumgrenze aus flach neben den Pfosten zum 1:2. Nur Sekunden vor dem Wechsel nutzte Leverkusen eine Unachtsamkeit in der Abwehr der Gäste zum 2:2 durch Aristote Mambasa Masudi.

Und direkt nach der Pause ging Leverkusen erneut in Führung. Bei einer Flanke von rechts zögerte Fortuna-Keeper Zicos Resvanis, er griff nicht ein, am langen Pfosten erzielte Bosa das 3:2. Zwei Nackenschläge für die Kölner zum ungünstigsten Zeitpunkt. Doch die Fortuna kam ein weiteres Mal zurück. Nach einer Flanke von Kabambi drehte sich Loum im 16-Meter-Raum um den Gegenspieler, zog ab und Mettke war machtlos _ 3:3 (54.). Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Nur neun Minuten danach der nächste Treffer. Nurullah Kayirtar stand sträflich allein gelassen links im Strafraum und traf zum 4:3. Sieben Minuten später verlor Luca Hardenbicker ein Kopfballduell 30 Meter vor dem eigenen Tor. Mambasa Masudi umkurvte Resvanis und schob zum 5:3 ein. Danach ließen die Kölner die Köpfe hängen. Mettke wehrte nochmal gekonnt einen Schuss des eingewechselten Masashi Nakaya ab (71.). Amine Azzizi und Alexander Willms schraubten das Ergebnis mit einem Doppelschlag (82./83.) weiter in die Höhe. 

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