07.10.2017

Verbandspokal-Endspiele 2018 am Pfingstmontag – DFB-Pokal-Modus bleibt bestehen

An der dritten Auflage des „Finaltag der Amateure“ werden erstmals alle 21 Landesverbände teilnehmen.

Das Endspiel um den Bitburger-Pokal wird im am 21. Mai 2018 im Rahmen des "Finaltag der Amateure" stattfinden. / Bild: Daniel Sobolewski

Der Deutsche Fußball-Bund, seine 21 Landesverbände und die ARD verständigten sich darauf, die Finalspiele allesamt am 21. Mai auszutragen. Zwei Tage nach dem DFB-Pokal-Finale in Berlin wird die ARD zum dritten Mal die Endspiele der Landespokale in einer bundesweiten TV-Livekonferenz übertragen. Vorgesehen ist, dass die Partien erneut über den Tag hinweg auf drei verschiedene Anstoßzeiten verteilt werden.

Alle 21 Landesverbände haben ihre feste Bereitschaft zur Teilnahme signalisiert. Im vergangenen Jahr waren 20 Landespokalendspiele am „Finaltag der Amateure“ ausgetragen worden, bei der Premiere im Jahr 2016 waren es 17 gewesen. In der Spitze schalteten im Vorjahr bis zu 2,27 Millionen Zuschauer bei der Livekonferenz der ARD ein, der Marktanteil stieg auf bis zu 13,1 Prozent. Fast 100.000 Besucher verfolgten die Endspiele in den Stadien.
 
„Wir freuen uns sehr, dass der Finaltag der Amateure, zu dem die Idee bei uns im Fußball-Verband Mittelrhein geboren worden ist, eine solcher Erfolg ist. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Landesverbände und der DFB gemeinsam einen guten Rahmen schaffen, um den Amateurfußball zu stärken. Unsere Vereine im FVM profitieren von der stetigen Weiterentwicklung unseres Bitburger-Pokals, dazu gehört auch der gemeinsame Finaltag der Amateure. Und genau diese Weiterentwicklung von Rahmenbedingungen und Stärkung unserer Vereine ist unser Ziel und unsere Aufgabe als Landesverband“ so Alfred Vianden, Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein.

Dazu passt auch, dass sich die Vertreter von DFB und DFL im Rahmen eines Spitzengesprächs in Frankfurt/Main einigten, dass der bisherige Modus des DFB-Pokals weiterhin bestehen bleibt. Neben verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die teilnehmenden Amateurklubs wurde darüber hinaus ein umfangreiches Paket zur Unterstützung des Amateurfußballs vereinbart.

„Der DFB-Pokal bezieht seinen Reiz aus den Begegnungen "Klein gegen Groß". Dabei bleibt es. Jeder Pokalteilnehmer kann weiter seinen Traum von einem Los gegen Bayern München oder Borussia Dortmund träumen. Das stärkt auch die Attraktivität unserer Landesverbandspokale" so DFB-Präsident Reinhard Grindel.
 

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