28.07.2017

"Viktoria bleibt der Topfavorit"

Am Freitag startet die Regionalliga West in die Spielzeit 2017/18. Die RevierSport-Redaktion hat zu fünf Thesen Stellung bezogen.

"Der Stamm wurde gehalten und mit weiteren Top-Spielern wie Junglas, Lang oder Herröder verstärkt." / Bild: Ralph Augstein

In der Spitze ist die Regionalliga West in dieser Saison wohl so stark wie nie. Darüber waren sich die 18 Trainer schon in der RevierSport-Umfrage einig. Viktoria Köln, Rot-Weiss Essen, Rot-Weiß Oberhausen, die Zweitvertretungen aus Dortmund und Mönchengladbach, Rödinghausen oder der finanzkräftige Aufsteiger KFC Uerdingen - diese Teams wollen es ab Freitag wissen. Die Funke Sport-Redakteure Christian Brausch, Martin Herms und Krystian Wozniak haben die Liga genau unter die Lupe genommen und äußern sich zu den fünf wichtigsten Thesen.

These 1: Viktoria Köln ist auch in diesem Jahr nicht aufzuhalten.

Christian Brausch: Vermutlich wird die Viktoria wieder eine ganz starke Rolle spielen. Denn die Kölner haben es endlich geschafft, Ruhe in den Laden zu bekommen. Diese Tatsache plus das viele Geld, was den Höhenbergern zur Verfügung steht, macht es der Konkurrenz unheimlich schwer, den Anschluss zu finden. Wenn die Viktoria die Saison so angeht wie die vergangene, wird die Meisterschaft nur über die Elf von Trainer Marco Antwerpen laufen.

Martin Herms: Eine schwache Halbzeit hat Viktoria Köln den Aufstieg gekostet. So schlimm kann Regionalliga-Fußball sein. Vor einigen Jahren hätte die Viktoria in dieser Situation wohl die Nerven verloren und irrsinnige Panikeinkäufe getätigt. Wer erinnert sich nicht an die Mega-Flops Savio Nsereko oder Albert 'Vertragsabsitzer' Streit. Doch der Verein hat aus seinen Fehlern gelernt. Die Kölner haben im Sommer Ruhe bewahrt. Wohlwissend, dass diese Mannschaft das Potenzial hat, um aufzusteigen. Der Stamm wurde gehalten und mit weiteren Top-Spielern wie Junglas, Lang oder Herröder verstärkt. Die Viktoria kann in der kommenden Saison keiner stoppen. Der Kader ist hochkarätig besetzt, eingespielt und nach der Relegations-Enttäuschung hochmotiviert.

Krystian Wozniak: Die Viktoria hat beste Voraussetzungen, um den Titel zu verteidigen. Bis auf Fatih Candan hat kein Stammspieler die Kölner verlassen. Markus Brzenska, Michael Lejan und Tim Jerat sind in die Jahre gekommen und haben ihre Karrieren beendet. Sie wurden durch richtig gute, jüngere Spieler wie Sascha Herröder, Tobias Müller oder Manuel Junglas ersetzt. Die Viktoria hat es nach der Relegations-Enttäuschung geschafft, das nötige frische Blut in den Kader zu bekommen. Gemischt mit den Eckpfeilern Daniel Reiche, Lukas Nottbeck und allen voran Mike Wunderlich besitzt Viktoria-Trainer Marco Antwerpen beste Chancen auf die Meisterschaft. Trotz der erstaunlichen Einkaufstour des KFC Uerdingen bleibt die Viktoria der Topfavorit.

Quelle: RevierSport


Zu den restlichen vier Thesen geht es hier: "RWE hat keine Chance"

Kommentieren

Vermarktung: