Mein Rheinfussball

09.03.2016

Viktoria im Verfolgerduell gefordert

Zum Spitzenspiel der Regionalliga West trifft Viktoria Köln auf den Tabellennachbar Wattenscheid.

Gegen Wattenscheid wird Nico Pellatz mehr gefordert sein, als zuletzt gegen Erndtebrück. / Foto: Ralf Augstein

In der Regionalliga West kommt es am Samstag zum Duell der Verfolger: Der Tabellendritte SG Wattenscheid 09 empfängt im heimischen Lohrheidestadion den Viertplatzierten FC Viktoria Köln. Während sich Wattenscheid am Dienstagabend zu einem knappen 2:1-Sieg gegen Erndtebrück mühte, reisen die Gäste nach dem jüngsten 5:0-Erfolg gegen selbigen Gegner mit breiter Brust an. 

Der Rückrundenstart der Viktoria ist, nach dem Stand von vier Spielen, eine Medaille mit zwei Seiten. Während die Optimisten sich die Tatsache vor Augen führen, dass die Höhenberger noch keines ihrer sechs Pflichtspiele verloren haben, hadern die Kritiker mit den vielen Unentschieden gegen die vermeintlich schwächeren Teams. Da macht der jüngste 5:0-Erfolg gegen den TuS Erndtebrück Mut, auch wenn Tomasz Kaczmarek den Kantersieg nicht überbewertet: „Das war sicherlich ein gutes Spiel von uns. Aber natürlich haben wir gegen einen Gegner gespielt, der uns an diesem Tag nicht das Maximum abverlangt hat.“

Das wird sich am Wochenende wohl ändern, wenn die Viktoria zum derzeit Drittplatzierten und somit zum direkten Tabellennachbarn reist. Die SGW mühte sich am Dienstagabend nach 0:1-Rückstand gegen den Abstiegskandidaten Erndtebrück zu einem knappem 2:1-Erfolg. Viktoria-Coach Kaczmarek gab hingegen seinen wiedergenesenen Spielern die Möglichkeit Spielpraxis zu sammeln. Beim Test gegen den Vertreter der Regionalliga Südwest unterlagen die Kölner allerdings 1:2 (1:1). Unabhängig vom Ergebnis bewertete Kaczmarek das Spiel positiv: „Das war ein guter Test für unsere verletzten Spieler, um wieder Spielpraxis zu sammeln und in den Rhythmus zu kommen.“

Im Vergleich zum letzten Ligaspiel wartet auf die Kölner eine andere Hausnummer als zuletzt: „Unser Ziel wird es sein, die Form zu halten und noch eine Schippe drauf zulegen. Wattenscheid wird ein anderes Kaliber als Erndtebrück“. Ein Sieg wäre in Anbetracht der Tabellensituation ein echter Bigpoint, denn dann würde man die SGW hinter sich lassen. Doch nicht nur das erklärt die Zielvorgabe für die restliche Saison: „In unserer Situation zählen nur Siege. Es geht für uns jetzt nur darum, die nächsten Spiele zu gewinnen. Dann schauen wir im April mal, wo wir stehen und was noch möglich ist.“ Mit einem Dreier gegen die 09er wäre der nächste Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Autor: Oliver Stopperich

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