23.01.2018

Viktoria-Spieler muss vor Gericht

Gegen Tobias Willers und seine ehemaligen Mitspieler Marc Heider und Addy Waku Menga wurde ein Verfahren wegen versuchter Manipulation eröffnet.

Wie das Landgericht Osnabrück am heutigen Dienstag mitteilte, müssen sich die Drei wegen des Verdachts der Spielmanipulation und versuchter Erpressung verantworten. Zuvor hatte es einer Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen eine Entscheidung des Amtsgerichts, die Klage nicht anzunehmen, stattgegeben. Das Amtsgericht hatte zuvor keinen hinreichenden Tatverdacht erkannt. 

In der vergangenen Spielzeit soll Willers in Diensten des VfL Osnabrück seinen beiden damaligen Teamkameraden vorgeschlagen haben, Spieler von Werder Bremen II zu kontaktieren. Ziel war es von ihnen Gegenleistungen für besondere Anstrengungen im Spiel gegen deren Konkurrenten um den Klassenerhalt – SC Paderborn – zu erhalten. Die Bremer Akteure waren jedoch nicht auf die Forderung eingegangen und hatten den Vorfall stattdessen gemeldet.

Vor dem Sportgericht war der Fall bereits verhandelt und Willers mit einer dreimonatigen Sperre belegt worden. Seine beiden Kollegen wurden jeweils für vier Spiele gesperrt und zu Geldstrafen verurteilt. Lediglich Heider spielt noch in Osnabrück, während Menga nach Rehden wechselte und Willers sich nach Ablauf seiner Sperre Viktoria Köln anschloss.

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