Mein Rheinfussball

28.01.2016

Viktoria: Vorfreude auf die Rückrunde

Zum Auftakt gegen Kray sollen drei Punkte her.

Während Kray im unteren Tabellendrittel jeden Punkt gebrauchen kann, will Viktoria oben angreifen. / Foto: Augstein

Endlich wieder Fußball! Nach dem Start der Rückrunde im deutschen Oberhaus sowie in der dritten Liga rollt ab dem Wochenende auch in der Regionalliga West die Kugel. Viktoria Köln steigt mit einem Heimspiel in die zweite Saisonhälfte ein - und will drei Punkte in Höhenberg behalten. 

Nach dem einwöchigen Trainingslager auf Marbella und den erfolgreichen Testspielen trifft das Team von Trainer Kaczmarek im ersten Pflichtspiel des Jahres auf den FC Kray. Das Spiel könnte gleichzeitig zum Debüt von David Jansen werden, dessen Wechsel von Rot-Weiß Oberhausen am Donnerstag bestätigt wurde. 

Während Jansen mit von der Partie sein könnte, muss Viktoria auf drei andere Kräfte verzichten: Tim Jerat und Roberto Guirino sind noch nicht wieder fit. Stefan Küsters ist sich jedoch sicher, dass sie bald wieder zum Kader gehören werden. "Beide brauchen noch ein bis zwei Wochen. Dann können sie wieder im Mannschaftstraining voll mitmischen", berichtet der sportliche Leiter gegenüber RevierSport. Zudem sitzt Michael Lejan eine Gelbsperre ab. 

Die Essener waren in der Hinrunde bereits ein Stolperstein für die Viktoria: In Essen kam die Mannschaft von der Merheimer Heide nicht über ein 2:2 hinaus. Bei schlechten Wetterbedingungen waren die Kölner zwar die bessere Mannschaft, konnten am Ende aber nicht mehr als einen Punkt aus dem Ruhrgebiet entführen. Dieser unnötige Punktverlust soll sich jedoch nicht auf das Heimspiel auswirken, das am Sonntag um 14:00 Uhr im Sportpark Höhenberg angepfiffen wird. 

Dann gilt es, die überzeugenden Vorstellungen der Vorbereitung auch in der Liga abzurufen. Denn während Kray jeden Punkt im Abstiegskampf gebrauchen kann, will die Viktoria ihren Abstand auf die Tabellenspitze verkürzen. Aktuell beträgt der Rückstand sechs Punkte. Damit der Verein von der Schäl Sick noch einmal rankommen kann, sollten die drei Punkte zu Hause bleiben. Das sieht auch Küsters so: "Wir haben großen Respekt vor Kray. Sie haben uns im Hinspiel beim 2:2-Remis das Leben verdammt schwer gemacht. Aber jetzt haben wir ein Heimspiel und da würden uns nur drei Punkte zufriedenstellen."


Ob das Spiel im Endeffekt stattfinden wird, steht indes laut Küsters noch nicht fest: "Heute sieht es gut aus. Aber bis Sonntag soll ja noch einiges an Regen runterkommen. Da weiß man nie, was passiert."

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