Mein Rheinfussball

26.09.2015

Viktoria zeigt Velbert die Grenzen auf

Wunderlich: „Wir haben uns die englische Woche vergoldet.“

Nach dem Schützenfest konnte Kapitän Mike Wunderlich sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams sein.

Am 11. Spieltag der Regionalliga West empfing der FC Viktoria Köln den Aufsteiger SSVg Velbert 02. In einer sehr unterhaltsamen Partie wurden den Gästen deutlich die Grenzen aufgezeigt. Besonders Viktoria-Angreifer Freddy Mombongo En Yanga überzeugte mit einem Doppelpack beim 5:1-Kantersieg (3:0) der Kölner.

„Wir haben 5:1 gegen eine Mannschaft gewonnen, die bislang sehr sehr gut gespielt hat. Darüber können wir uns heute freuen“, kommentierte Kapitän Mike Wunderlich den deutlichen Sieg.

In der Anfangsviertelstunde dominierten die Hausherren das Geschehen, ohne eine zwingende Torchance zu kreieren. Den Dosenöffner für den letztlich auch in der Höhe verdienten Sieg gab Freddy Mombonga En Yanga in der 14. Spielminute: Nach einem bereits geklärten Freistoß hielt der Stürmer seinen Fuß in den Nachschuss von Tim Jerat und ließ dem Gästekeeper Philipp Sprenger keine Chance. Nur drei Minuten später erzielte der Leitwolf der Kölner Mike Wunderlich per Elfmeter das 2:0 (17.). In unterhaltsamen sechs Minuten markierte abermals Mombongo, diesmal per Hacke, das 3:0 – nach nur 20 Minuten war das bereits die Vorentscheidung. Weitere gute Gelegenheiten noch vor der Halbzeit zu erhöhen, wurden jedoch nicht genutzt.

Mit einem Paukenschlag kam die Viktoria aus der Pause und ließ nach 30 Sekunden keinen Zweifel mehr an einem Sieg aufkommen. Ein blitzsauberer Angriff über den agilen Jules Reimerink vollendete der ebenfalls stark aufspielende Connor Krempicki zum 4:0 (46.) Zunächst als Vorbereiter glänzend, konnte sich Reimerink mit einem sehenswerten Treffer selbst in die Torschützenliste eintragen: Nachdem er den heraus geeilten Schlussmann der Gäste umkurvte, versenkte er aus spitzem Winkel den Ball im Tor (76.). Schlusspunkt der Partie war der Ehrentreffer von David Müller in der 87. Minute.

Gästetrainer André Pawlak musste nach dem Spiel feststellen, dass seine im Vorfeld getroffenen Aussagen eindrucksvoll belegt wurden: „Im Spiel haben wir gesehen, dass da heute zwei Welten aufeinander geprallt sind. Viktoria ist einfach eine Klasse besser, da müssen wir uns auch nichts vormachen. Dennoch hatten wir uns vorgenommen, mehr Gegenwehr zu leisten, als wir es in den ersten 20 Minuten gemacht haben.“

Viktorias Coach Tomasz Kaczmarek blieb nach dem Spiel nichts anderes übrig, als lobende Worte für sein Team zu finden: „Ich kann meiner Mannschaft heute ein großes Kompliment machen. Wir haben unsere Situationen von Anfang an gut ausgespielt und hatten heute den Vorteil, dass wir eine sehr hohe Effektivität hatten.“

Doppeltorschütze Freddy Mombongo En Yanga meldete sich nach dem Spiel ebenfalls zu Wort: „Nach dieser Leistung gibt es keinen Ansatz für Kritik. Wir sind die erste Mannschaft, die den SSVG komplett an die Wand gespielt hat. Wir werden nach den letzten drei Siegen mit großem Selbstvertrauen nach Essen fahren und versuchen, auch dort eine gute Leistung abzurufen.“

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